Wissenschaftsmesse 2019

 

Bereits zum zweiten Mal fand am Johann-Michael-Fischer Gymnasium die Wissenschaftsmesse unter dem diesjährigen Motto „Umwelt und Energie“ statt. Schon im Vorfeld stimmte die AG Schülerzeitung mit einem Sonderheft „Umweltblatt“ auf die Messe ein. Unter der Leitung von Frau Paul wurden nicht nur die Messebeiträge vorgestellt, sondern auch Interviews, Reportagen und Berichte zu spannenden Umweltthemen und der Umwelterziehungsarbeit am JMF veröffentlicht.

Bei der Messe selbst präsentierten  Schüler der Klasse 9a unter der Leitung von Frau Amann ihre Projekte aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik, die sich mit Möglichkeiten der Ressourcenersparnis, des Recyclings, der Gewinnung nachhaltig hergestellter Gebrauchsartikel, der Plastikmüllvermeidung, der Energiegewinnung oder allgemein der Schadstoffbelastung und –wirkung befassten.

Interessierte Besucher an den Projektständen (Foto: B. Amann)

 

Am Vormittag waren interessierte Kollegen und Schüler geladen, während abends die Eltern und interessierte Öffentlichkeit die Arbeiten begutachten konnten. Für die kulinarische Versorgung der jungen Wissenschaftler und Gäste sorgte das P-Seminar „Wissenschaftsmesse“ zusammen mit ihrer Lehrkraft Frau Beck, die die von den Eltern der 8. Klassen gespendeten Köstlichkeiten in einem Buffet arrangierten.

Auch Herr Wesseling, Werkleiter des Zementwerkes Burglengenfeld und Sponsor der Wissenschaftsmesse, ließ sich interessiert von den Schülern Fragestellung und Ergebnisse ihrer Arbeiten erklären.

Neben den Projektarbeiten der Neuntklässler präsentierten auch das P-Seminar Nistkastengebiet unter der Leitung von Frau Eisenhart-Rothe, sowie Schülerinnen und Schüler der AG Jugend forscht ihre Projekte aus dem vergangenen und laufendem Wettbewerb. Die im letzten Schuljahr zum ersten Mal organisierte Kleidertauschbörse für Schülerinnen der Unterstufe wurde vom Arbeitskreis „Soziales Engagement“, geleitet von Frau Meßmann-Eißele, ebenso vorgestellt, wie die aus dem Lehrerkollegium entstandene Aktion „Vermeidung von Plastik bei Schulmaterialien“, initiiert durch Frau Martina Rickl.

Die Arbeitsgemeinschaft Imkern führte in das Imkerhandwerk ein und beleuchtete die Wichtigkeit der Bienen als Bestäuber. Der schönste Stand, gewählt von Schülerinnen und Schülern, wurde mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Eine Fachjury, bestehend aus Frau Brandl und Frau Beck, Lehrkräfte für Biologie und Chemie, und Herrn Ubl, Lehrkraft für Physik und Mathematik, prämierte die drei besten Projekte.

Preise:

Preis

Projektteilnehmer

Thema

Publikumspreis „Schönster Stand“

Hanna Döberl

Emma Zlamal

Papierherstellung aus Laub

Bestes Projekt

Janis Gardner

Cezar Iftime

Kunststoffrecycling mit Wachsmotten

Bestes Projekt

Laura Olik

Lena Stiegler

Franziska Wagner

Wie Minigrößen die Abfallmenge erhöhen

 

Bestes Projekt

Kathrin Beithner

Magdalena Eißele

Maya Zlamal

Ein Vergleich von Polyester mit Baumwolle

 

 

Laserchemie, innovative Rohstoffe und grüne Technologien – zukünftige Forscher an der Universität Regensburg

Am Institut für Chemie und Pharmazie der Universität Regensburg findet zum ersten Mal das „New Generation Camp Green Chemistry“ statt. Rund 30 besonders begabte und überdurchschnittlich interessierte  und engagierte Schülerinnen und Schüler, die in diesem Schuljahr in der 11. Klasse eines Gymnasiums in der Region sind, besuchen vier Tage lang Vorlesungen und Workshops zum Thema „Nachhaltige Chemie“, führen Fachdiskussionen, experimentieren selbstständig und lernen Laborarbeit und Forschungsalltag hautnah kennen.

 

       

Darico Schade und Judith Sippel sind die Teilnehmer des New Generation Camp Green Chemistry (Foto: D. Erhardt)

 

Zu den Teilnehmern zählen jeweils maximal zwei Schüler von Kooperationsschulen, die im Netzwerk „MINT – Into a New Generation“ zusammengeschlossen sind, sowie weitere Schülerinnen und Schüler aus dem Umkreis der Universität Regensburg, die sich aufgrund einer überzeugenden Bewerbung und herausragenden Noten im naturwissenschaftlichen Bereich erfolgreich für das Camp beworben hatten. Mit dabei sind Judith Sippel und Darico Schade, beide Schüler des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld. Als Teilnehmer des bayernweit ersten Camps dieser Art, bekommen sie die Möglichkeit, sich mit Schülerinnen und Schülern anderer Schulen auszutauschen und mit ihnen und den Professoren der Universität Regensburg über aktulle Forschungsergebnisse und nachhaltige Technologien zu diskutieren. Ein attraktives Rahmenprogramm rundet die Veranstaltung ab. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen unter anderem zusammen mit Armin Wolf, dem Schirmherrn des Camps, mit den Buchbinder-Legionären eine Trainingseinheit absolvieren und lernen in einem Motivationsvortrag der Extremsportlerin und „Ultra Marathon Mom“ Holly Zimmermann, wie man an seine Grenzen geht und über sich hinauswachsen kann.

Bei der Durchführung des Camps wird die Universität Regensburg tatkräftig durch das Gymnasium Burglengenfeld unterstützt. Als federführende Mitgliedssschule des Netzwerks „MINT – Into a New Generation“ werden die Campteilnehmer von Lehrkräften des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld betreut. Dr. Beate Panzer, Schulleiterin und selbst Chemikerin, eröffnete zusammen mit Prof. Dr. Antje Bäumner das Camp, das ab jetzt jährlich stattfinden wird.

 

 

 

 

 

Feierliche Aufnahme: Nach der Anwartschaft wird das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld Vollmitglied im nationalen Excellence-Schulnetzwerk für MINT-Spitzenförderung

 

Foto (M. Beer):

von l.n.r.:  Wolfgang Gollub (Vorstandsvorsitzender MINT-EC), Schulleiterin OStDin Dr. Beate Panzer und 
Gerald Heinze ( Abteilungsleiter für allgemeinbildende Schulen/Kindertagesbetreuung im Staatsministerium für Kultus)

 

Am 08. November wurde das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld auf der MINT-EC-Schulleitertagung 2019 in Dresden offiziell als Vollmitglied in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC aufgenommen. Die Schulleiterin Dr. Beate Panzer nahm dort die Mitgliedsurkunde von Gerald Heinze, Abteilungsleiter für allgemeinbildende Schulen/Kindertagesbetreuung im Staatsministerium für Kultus, und Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender MINT-EC, entgegen.

 

Aufgrund der Anstrengungen in den letzten Jahren, wie der stärkeren Vernetzung mit zahlreichen Kooperationspartnern aus regionalen Unternehmen und Vereinen sowie Hochschulen und Universitäten (z. B. MINT-Camp an der Universität Regensburg), der Mitarbeit am MINT-EC-Themencluster „HPI Schulcloud“ oder dem schulinternen MINT-Wettbewerbskonzept und Auszeichnungen bei „Jugend forscht“ konnte das Gymnasium Burglengenfeld sein hervorragendes MINT-Profil beweisen.

„Die neu aufgenommenen Schulen kommen in ein lebendiges Netzwerk mit vielfältigen Angeboten, Gestaltungs- und Kooperationsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen“, sagt Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender MINT-EC, „das sind beste Voraussetzungen für die weitere Schulentwicklung.“ Bereits im Juli tagte die Fachjury in Berlin, um über die 48 eingegangen Bewerbungen im MINT-EC- Auswahlverfahren 2019 zu entscheiden. Zehn Schulen wurde von der Jury ein hervorragendes MINT-Profil attestiert, welches sie für das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC qualifiziert. Interessierte Schulen können sich einmal jährlich bewerben und am MINT-EC-Auswahlverfahren teilnehmen. Die Schulen müssen qualitative und quantitative Kriterien erfüllen und ein anspruchsvolles und umfassendes MINT-Profil nachweisen. Besondere Beachtung findet auch das Medienkonzept einer Schule, das einen fächerübergreifenden Medien- und Methodenlehrplan, ein schulisches Ausstattungskonzept und einen Fortbildungsplan enthalten sollte.

Als MINT-EC-Schule darf das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld außerdem das von der Kultusministerkonferenz (KMK) anerkannte MINT-EC-Zertifikat verleihen. Das MINT-EC-Zertifikat würdigt das MINT-Engagement von Schülerinnen und Schülern während ihrer gesamten Schullaufbahn. Es bietet Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen eine verlässliche, von den Schulsystemen der Länder unabhängige Einordnung der Schülerleistungen.

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