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Herzlich willkommen!

auf der Homepage des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld.

Wenn Sie zum ersten Mal hier sind oder etwas Bestimmtes suchen, können Sie auch die Suchfunktion oben rechs nutzen.

Ein Klick auf das Bild rechts führt Sie zum JMF-Schulfilm.

 

Überblick über die aktuellen Mitteilungen:

  • Fremdsprachenwettbewerb am JMF-Gymnasium auf Rekordniveau, Arian Meindl (10b) verteidigt 2. Landespreis (mehr...)
  • Aktionsrat Bildung würdigt digitale Bildung am JMF-Gymnasium (mehr...)
  • „Klasse Musik“ im BRK Senioren Wohn- und Pflegeheim (mehr...)
  • Unterstützung auf Augenhöhe: Ein neuer Peer Mentor für unsere Schule (mehr...)
  • Wer machte mit? - 124 Schülerinnen und Schüler beim Känguru-Wettbewerb (mehr...)
  • JMF-Laufteam beim Minimarathon in Regensburg (mehr...)
  • Schülerinnen des JMF feiern 50 Jahre Städtepartnerschaft mit Pithiviers (mehr...)
  • JMF-Gymnasium erneut erfolgreich beim MTB-Bezirksfinale (mehr...)
  • „Leo, leo - Bayernfinale des Vorlesewettbewerbs Spanisch in München (mehr...)
  • Lateinunterricht an außerschulischen Lernorten (mehr...)


Fremdsprachenwettbewerb am JMF-Gymnasium auf Rekordniveau, Arian Meindl (10b) verteidigt 2. Landespreis


Die Wettbewerbsteilnehmer mit Schulleiter Christian Schwab und den betreuenden Lehrkräften Anna Kappel, Bernhard Paul sowie Franziska Richter. [Foto: S. Paul]

Das Erlernen von Fremdsprachen ist zwar oft ein mühsames Geschäft. Doch wer den nötigen Einsatz erbracht hat, darf zu Recht stolz auf das Erreichte sein: Dies gilt besonders für 41 Schülerinnen und Schüler des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums, die ihre Sprachkompetenzen im Bundeswettbewerb Fremdsprachen unter Beweis stellten. Hier ist das Burglengenfelder Gymnasium schon seit Jahren stark vertreten. Nun gab es mit 34 Teilnehmern in Latein, drei in Englisch und vier in Französisch jedoch einen neuen Rekord.

Beim Fremdsprachenwettbewerb kann man einzeln oder im Team antreten. Am Solowettbewerb der achten bis zehnten Klassen beteiligten sich Albert Weber, Lena-Sophie Mitchell, Leni Komma, Eva Haider, Benedikt Paul, Arian Meindl und Lucia Sonnenfeld (alle Latein) und Alexandra Demian-Molnár (Französisch). Sie alle mussten zahlreiche knifflige, doch interessante Aufgaben lösen. Erneut ein großartiger Erfolg gelang dabei Arian Meindl. Er erhielt für seine sehr gute Leistung – wie schon im letzten Jahr – einen 2. Bayerischen Landespreis samt Preisgeld von 150 Euro. Außerdem wurden Benedikt Paul für gute sowie Eva Haider und Alexandra Demian-Molnár für anerkennenswerte Ergebnisse gewürdigt.

Bei den Gruppenwettbewerben der Klassen 6 bis 10 waren gleich acht Teams des Gymnasiums vertreten. Die sechs Latein-Gruppen wurden von Bernhard Paul betreut. Als Beiträge entstanden ein lateinischer Podcast über das Wohnen im antiken Rom sowie Videos über eine Zeitreise in die Antike, die Ehe des Kaisers Augustus, das Bildungswesen der Antike und den bekannten Mythos von Dädalus und Ikarus. Besonders gefiel der Jury eine lateinische Ausgabe der Tagesschau, die von den Neuntklässlern Vitus Altmann, Fabian Janke und Maximilian Schicker produziert wurde und für ihre hohe inhaltliche Qualität gelobt wurde.

Englisch-Schüler der sechsten Klasse erstellten ein Video in englischer Sprache mit dem Titel „The Treasure of the Goblin“ und wurden dabei von Franziska Richter beraten. Einen Film über französiche Weihnachtstraditionen erstellten drei Siebtklässlerinnen, die von Anna Kappel betreut wurden.

B. Paul [Schuljahr 2024/25]

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Aktionsrat Bildung würdigt digitale Bildung am JMF-Gymnasium

Im Rahmen eines Bildungskongresses des Aktionsrats Bildung wurde das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium als eine Schule vorgestellt, die junge Menschen in besonderer Weise auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorbereitet. Anlass für die Veranstaltung war das aktuelle Gutachten „Social Media – Bildung – Integrität“, in dem sich der Aktionsrat mit den Chancen und Risiken sozialer Medien für Kinder und Jugendliche auseinandersetzt. So fordert das Gutachten, Medienkompetenz und sogenannte „mediale Integrität“ als feste Bildungsziele in Schulen zu verankern. Themen wie der Schutz vor Cybermobbing, der kritische Umgang mit Informationen, verantwortungsvolle Kommunikation sowie die reflektierte Nutzung sozialer Medien sollen dabei nach Ansicht des Expertengremiums im Mittelpunkt stehen.

Das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium setzt genau hier an: Die Schule vermittelt digitale Kompetenzen nicht nur technisch, sondern verbindet diese mit ethischer Orientierung, Persönlichkeitsbildung und gesellschaftlicher Verantwortung. Schülerinnen und Schüler lernen somit am JMF, Informationen kritisch zu hinterfragen, respektvoll und sicher im digitalen Raum zu handeln und soziale Medien bewusst zu nutzen. Damit schafft die Schule wichtige Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe und für die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt. Dieses Konzept, vom JMF-Medienteam entwickelt und vom Aktionsrat Bildung als vorbildlich gewertet, wurde im Rahmen der Veranstaltung von Schulleiter Christian Schwab und Markus Geh, Systembetreuer und Informatiklehrkraft, vorgestellt.

Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Bildungskongresses gehörten unter anderem die Bayerische Kultusministerin Anna Stolz, Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, sowie führende Bildungswissenschaftlerinnen und Bildungswissenschaftler aus ganz Deutschland. Mit dabei waren unter anderem Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Lenzen, Vorsitzender des Aktionsrats Bildung, Prof. Dr. Bettina Hannover von der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Tina Seidel von der Technischen Universität München sowie Prof. Dr. Karl Wilbers von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Hintergrund-Info:

Der Aktionsrat Bildung ist ein politisch unabhängiges Expertengremium renommierter Bil-dungswissenschaftlerinnen und Bildungswissenschaftler, das sich 2005 auf Initiative der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft konstituiert hat. Das gemeinsame Interesse liegt vor allem darin, die gegenwärtige Situation im deutschen Bildungssystem zu bewerten und zentrale Herausforderungen zu identifizieren. Dabei stehen insbesondere Schlüsselthemen wie z. B. soziale Selektion, Übergangs- und Durchlässigkeitsdefizite im Bildungsverlauf und Lehrpersonalentwicklung im Zentrum der Diskussion. In seinen Gutachten bewertet der Aktionsrat Bildung politische Entscheidungen vor dem Hintergrund empirischer Befunde und legt der Politik konkrete Handlungsempfehlungen vor.


v. l. n. r.: Christian Nitsche (Chefredakteur BR), Ute Kühn, Christian Schwab, Isabelle Schuhladen, Prof. Dr. Karl Wilbers, Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Lenzen, Staatsministerin Anna Stolz MdL, Bertram Brossardt, Prof. Dr. Bettina Hannover, Prof. Dr. Tina Seidel, Dr. Sophie Proske, Dr. Christof Prechtl [Bild: vbw]

[Schuljahr 2025/26]

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„Klasse Musik“ im BRK Senioren Wohn- und Pflegeheim

Am 12.5.2026 um 14.30 Uhr war es endlich so weit. Die Klasse 5c des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums besuchte mit ihrem Konzert das BRK Senioren Wohn- und Pflegeheim. Mit viel Engagement, Freude und spürbarer Aufregung hatte sich die Klasse 5c in den vorangegangenen Musikstunden unter der Leitung von Frau Gröger auf das Konzert unter dem Motto „Klasse Musik im BRK Senioren Wohn- und Pflegeheim“ vorbereitet. Der Titel entstand, weil eine „Klasse“ Musik im Seniorenwohnheim aufführt und gleichzeitig auch die Hoffnung da war, dass die Musik auch „klasse“ wird. Ziel war es, den Bewohnerinnen und Bewohnern einen fröhlichen, lebendigen Nachmittag zu schenken – und genau das ist auf wundervolle Weise gelungen!

Es war beeindruckend zu erleben, mit wie viel Einsatz sich die jungen Musikerinnen und Musiker auf diesen besonderen Auftritt eingelassen haben. Manche Kinder traten sogar zum ersten Mal mit ihrem Instrument vor Publikum auf und bewiesen damit großen Mut. Es war eine bunte Mischung an Instrumenten vertreten wie z.B. das Klavier, die Gitarre, die Posaune, die Trompete, die Klarinette und die Querflöte und natürlich kam auch der Gesang nicht zu kurz. Es gab sogar eine Turnchoreographie mit Livemusik.

Besonders viel Aufmerksamkeit erhielten die Gruppendarbietungen mit den farbenfrohen Boomwhacker sowie die neu angeschafften bunten Deskbells (Tischglocken). Deren heller Glockenklang erfüllte nicht nur den Raum, sondern kam den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern auch ganz nahe, da sich die Kinder mit den Instrumenten sogar zwischen den Zuhörenden bewegten. So entstand eine sehr unmittelbare, fast zauberhafte Atmosphäre.

Das Projekt „Klasse Musik“ zeigte eindrucksvoll, wie verbindend Musik sein kann. Immer wieder war zu beobachten, wie die älteren Zuhörerinnen und Zuhörer bekannte Volksliedmelodien leise mitsummten oder sogar mitsangen. Diese Momente machten deutlich, dass Musik Generationen miteinander verbindet und Erinnerungen lebendig werden lässt. Für unsere Schülerinnen und Schüler war dies eine wertvolle Erfahrung: Sie konnten erleben, dass ihr eigenes Musizieren Freude schenken, Menschen berühren und Gemeinschaft stiften kann. Rückmeldungen von den Schülern wie „mir hat am besten gefallen, dass eine ältere Frau Freudentränen in den Augen hatte“, zeigen eindrucksvoll, dass auch die jungen Talente von dem Auftritt profitieren konnten.

Für unsere Schule war dieser Auftritt ein gelungenes Event. Die Klasse präsentierte das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium mit großer Offenheit, Musikalität und Herz.

R. Gröger [Schuljahr 2025/26]

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Unterstützung auf Augenhöhe: Ein neuer Peer Mentor für unsere Schule

Nicht alles, was Schülerinnen und Schüler beschäftigt, lässt sich leicht aussprechen. Manche Sorgen erscheinen klein – und fühlen sich doch sehr groß an. Gerade dann fällt es vielen schwer, sich direkt an Erwachsene zu wenden. Umso wichtiger ist es, einen ersten, unkomplizierten Zugang zu Unterstützung zu haben.

Aus diesem Grund gibt es an unserer Schule ob sofort ein neues Angebot:
Ein ausgebildeter Peer Mentor – also ein Schüler, der andere unterstützt, zuhört und gemeinsam mit ihnen erste Schritte zur Klärung von Problemen entwickelt.

Unser Peer Mentor Elias, Schüler der Q12, hat dafür die mehrstufige Peer-to-Peer-Scouts-Ausbildung erfolgreich durchlaufen. Diese beginnt mit der Rolle als Pausenbuddy, führt über den Konfliktlotsen und endet mit der Qualifikation als Peer Mentor – der höchsten Ausbildungsstufe in diesem Bereich. Damit bringt er nicht nur Engagement, sondern auch gezielte Kompetenzen in Gesprächsführung, Unterstützung und verantwortungsvollem Umgang mit schwierigen Situationen mit. Die Gespräche finden dabei auf Augenhöhe und in einem geschützten, vertraulichen Rahmen statt. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern eine Möglichkeit zu geben, Gedanken zu sortieren, Entlastung zu erfahren und sich verstanden zu fühlen.

Begleitet wird die Arbeit des Peer Mentors durch die Schulsozialpädagogik. Durch klare Strukturen, regelmäßige Reflexion und verbindliche Rahmenbedingungen ist eine verantwortungsvolle und verlässliche Unterstützung gewährleistet. Wenn Themen den Rahmen eines Peer-Gesprächs überschreiten, erfolgt selbstverständlich eine Weitervermittlung an passende Anlaufstellen.

Im Mittelpunkt steht dabei ein einfaches Ziel: Zuhören. Verstehen. Unterstützen.

Ein persönliches Wort unseres Peer Mentors Elias:

„Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Schule ein sicherer Ort für alle ist und die Schüler bei kleinen Problemen und Fragen schnell niederschwellige Hilfe auf Augenhöhe erreichen können.“

So ist der Peer Mentor erreichbar:

  • über Teams: Elias Maar
  • sowie direkt in den Pausen (Nähe Schülercafè)

Das Angebot ist bewusst niedrigschwellig und unkompliziert gestaltet – ein erstes Gespräch kann oft schon viel bewirken.

Ausblick

Wir freuen uns sehr über dieses neue Angebot und arbeiten daran, es weiter auszubauen. Unser Ziel ist es, langfristig ein größeres Peer-Mentor-Team zu etablieren, um möglichst vielen Schülerinnen und Schülern einen einfachen Zugang zu Unterstützung zu ermöglichen.

Mit dem Peer-Mentor-Programm leisten wir einen weiteren wichtigen Beitrag zu einem wertschätzenden und unterstützenden Schulklima – in dem niemand mit seinen Sorgen allein bleiben muss.

Monika Schmid (Schulsozialpädagogin) [Schuljahr 2025/26]

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Wer machte mit? - 124 Schülerinnen und Schüler beim Känguru-Wettbewerb

Unter dem Motto „Wer macht mit?“ beteiligten sich in diesem Jahr bundesweit rund 900.000 Schülerinnen und Schüler am Känguru-Wettbewerb der Mathematik. Auch am Johann-Michael-Fischer Gymnasium war das Interesse groß: 124 Kinder und Jugendliche stellten sich den abwechslungsreichen Knobelaufgaben – trotz freiwilliger Teilnahme und eines Termins am Nachmittag.

Die Aufgaben, die weltweit in über 115 Ländern bearbeitet wurden, reichten von alltagsnahen Problemen bis zu anspruchsvollen Logikrätseln. Gefordert waren vor allem Kombinationsgabe, Vorstellungsvermögen und mathematisches Denken.

Alle Teilnehmenden erhielten eine Urkunde und ein kleines Spiel. Zudem wurden mehrere Schülerinnen und Schüler mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Magdalena Moser aus der sechsten Jahrgangsstufe sicherte sich darüber hinaus das begehrte Känguru-T-Shirt für den weitesten „Sprung“, also die meisten richtig gelösten Aufgaben in Folge.

Die Fachschaft Mathematik gratuliert allen Teilnehmenden herzlich.

U. Bauer [Schuljahr 2025/26]

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JMF-Laufteam beim Minimarathon in Regensburg

Das JMF-Laufteam startete mit einem kleinen Team am Samstag, den 16.05.2026 beim Regensburger Minimarathon, bei dem für Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 19 Jahren je nach Jahrgang die Streckenlängen 1 km, 2,1 km und 4,2 km sowie 700 m für RollstuhlfahrerInnen angeboten werden. Die Läuferinnen und Läufer starten nach Jahrgang und Geschlecht getrennt in 9 verschiedenen Läufen, nur auf der 4,2 km-Strecke laufen Jungen und Mädchen gemeinsam, dafür gibt es hier eine Wertung nach Altersklasse und Geschlecht. Erwachsene oder Schüler ab der Altersklasse JU14 können am nächsten Tag beim Regensburg Marathon auch einen Viertel-, Halb-, Dreiviertel oder einen ganzen Marathon laufen!

Von unserem JMF-Laufteam startete Tim Hetzenecker auf der 2,1 km Strecke und schaffte es mit einer unglaublichen Zeit von 7:13 min (Pace 3:26 min/km), sich den 2. Platz in seiner Altersklasse zu erkämpfen!

Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung Tim!

Auf der 4,2 km Strecke starteten Anika Dallmeier, Theresa Schindler und Zoe Schmid. Auch hier schaffte es Anika unter die Top Ten: Sie kam mit einer tollen Zeit von 18:12 min als insgesamt 10. Läuferin und als 6. Ihrer Altersklasse (Schülerinnen A) ins Ziel!

Theresa (20:41 min) konnte sich in der gleichen Altersklasse den 13. Platz erlaufen und Zoe (25:26 min) schaffte es in der Altersklasse Jugend WJA auf den 6. Platz! Eine tolle Leistung, Mädels!

Auch das Wetter spielte mit und wir konnten die besondere Stimmung bei dieser tollen Laufveranstaltung hautnah an und auf der Laufstrecke mit Sonne genießen.

Am nächsten Tag gingen die Lehrkräfte Stefan Maurer (1:34:42) und Christine Löhlein (1:40:38) beim Halbmarathon an den Start und freuten sich über bestes Laufwetter und ausgesprochen gute Stimmung bei den Zuschauern an der Laufstrecke.

Danke an alle Läuferinnen und Läufer, die wieder für unser Team an den Start gegangen sind! Schön, dass ihr alle mit Motivation und guter Laune dabei wart!

C. Löhlein, Betreuerin JMF-Laufteam [Schuljahr 2025/26]

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Schülerinnen des JMF feiern 50 Jahre Städtepartnerschaft mit Pithiviers

Etwa 25 Französischschülerinnen (tatsächlich nur Mädchen) der neunten und zehnten Jahrgangsstufe meldeten sich Anfang des Schuljahres an, als die Französischlehrerinnen Kristina Weitzer und Stefanie Paul ein Enrichissement-Projekt für Französisch ins Leben riefen (frz. enrichissement = „Bereicherung“). Ziel des Projektes war, in Französisch besonders begabten Schülerinnen und Schülern die Vertiefung ihrer sprachlichen und interkulturellen Fähigkeiten zu ermöglichen. Da Burglengenfeld seit 50 Jahren mit Pithiviers eine Partnerstadt etwa 70 Kilometer südlich von Paris hat und der Verein zur Förderung der Partnerschaft aktiv um neue Mitglieder und besonders um eine Verjüngung der Mitgliederschaft warb, ergaben sich schnell Synergien. Erfreulicherweise bot sich die Gelegenheit, dass eine Delegation von 13 Schülerinnen im Mai 2026 die Reise des Vereins nach Pithiviers begleiten durfte, um dort das 50-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zu feiern. Im Vorfeld der Reise erarbeiteten die Schülerinnen in Kleingruppen Projekte zum Rahmenthema deutsch-französische Freundschaft, die beim Festakt in Pithiviers präsentiert wurden. Dabei entstand ein Werbevideo, das zeigt, wie Jugendliche in Burglengenfeld ihre Freizeit verbringen, eine Webseite, die zur virtuellen Stadtführung durch Burglengenfeld einlädt, eine Umfrage, weshalb unsere Schüler persönliche Kontakte im europäischen Ausland für wichtig halten, und ein Pfandprojekt, um Geld zur Werbung für das Fach Französisch zu finanzieren – selbstverständlich alles auf Französisch. Beim Festakt war sogar das französische Regionalfernsehen anwesend und einzelne Schülerinnen durften ein Interview geben. Wir hoffen nun, dass die Schülerinnen die Kontakte zu den französischen Gastfamilien weiter pflegen und intensivieren können und dass im kommenden Jahr, wenn die französische Delegation wieder nach Burglengenfeld reist, einige der Austauschpartner und -partnerinnen zu Besuch nach Burglengenfeld kommen werden.

So äußern sich Schülerinnen, die dabei waren:

„Die Gastfamilie war sehr nett und auch mit der Verständigung hat es gut funktioniert. Am Anfang war es noch etwas kompliziert, aber nach einem Tag hatte ich mich ans Französische gewöhnt. Insgesamt waren die Tage eine sehr schöne Erfahrung, mit der ich meine Sprachkenntnisse verbessert und neue Freunde gefunden habe.“ (Eva Gathen, 9a)

„Der Austausch war für mich eine unvergessliche Erfahrung, die ich gerne wiederholen würde. Ich habe neue Bekanntschaften geschlossen und sogar neue Freunde gefunden. Am allerbesten haben mir die Erlebnisse gefallen, die ich privat mit der Gastfamilie erlebt habe, vor allem der Tag in Fontainebleau und in Paris. Es hat mich gefreut, dass die Projekte, an denen wir gearbeitet haben, sehr gut angekommen sind.“ (Elina Bauer, 9a)

„Die Fahrt nach Pithiviers war ein echt tolles Erlebnis. Ich konnte sehr viel dazulernen und mein Französisch auf eine Art verbessern, die in der Schule nicht möglich wäre. Zudem konnte ich, während wir unsere Projekte erstellt haben, viel über die Geschichte der Städtepartnerschaft lernen. Mein persönlicher Favorit war der Besuch in Schloss Fontainebleau, da man dort viel über die Geschichte Frankreichs lernen und mit den Austauschpartnern darüber sprechen konnte. Ich würde so eine Fahrt jedem empfehlen.“ (Alisa Schnabel, 9d)

Hier finden Sie das begleitende Padlet.

K. Weitzer und S. Paul [Schuljahr 2025/26]

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JMF-Gymnasium erneut erfolgreich beim MTB-Bezirksfinale

Auch in diesem Jahr nahm das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld erfolgreich am Bezirksfinale in der Sportart Mountainbike in Sulzbach-Rosenberg teil. Bereits am frühen Morgen machte sich das Team gemeinsam mit den betreuenden Lehrkräften Stefan Maurer und Florian Herzog auf den Weg zum Wettkampf.

Bei kühlem Wetter mit zeitweise sonnigen Abschnitten, aber trockenen Streckenbedingungen gingen die Fahrerinnen und Fahrer höchst motiviert an den Start.

Noch vor Rennbeginn musste das JMF-Team aber eine kleine Herausforderung in Form eines technischen Problems an einem Rad meistern: Daraufhin konnten alle pünktlich mit dem Hindernisparcours beginnen. Die verschiedenen fahrtechnischen Übungen wie auf der Stelle stehen, über ein Brett balancieren oder ein Pallettenhindernis überqueren, absolvierten die meisten JMFGler fehlerfrei und durften somit ohne Zeitstrafe an den Start des abschließenden Rennens gehen.

Hier mussten die verschiedenen Altersklassen eine, zwei oder drei Cross-Country-Runden über Forstwege und Trails im Waldgebiet „Am Katzberg“ hinter dem Sonderpaedagogischen Förderzentrum in höchstem Tempo durchfahren.

Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Zwei zweite Plätze für die Mannschaften Jungen II ( Leopold Sigl, Emma Leupold, Emil Schölzel) und Jungen IV (Lukas Karl, Michael Knoll, Lennard Stary, Felix Bauer und Jake Schindler) sowie ein überragender erster Platz für das Team aus der Altersklasse Jungen III (Lukas Wein, Norah Adler, Hannes Schmaußer und Magda Ostfalk) standen am Ende zu Buche. Damit qualifizierte sich die Siegermannschaft für die Bayrischen Schulsportmeisterschaften am 09.07. in Herrieden. Zudem wurden Norah Adler, Emma Leupold und Leopold Sigl als schnellste Starterinnen bzw. Starter ihrer Altersklasse ausgezeichnet.

Für alle Beteiligten war der Renntag auch insgesamt wieder ein großartiges Erlebnis und eine gelungene Mischung aus Sport, Teamgeist und Freude am Mountainbiken. Besonders beeindruckend war erneut die starke Gemeinschaft innerhalb des Teams. Die Fahrerinnen und Fahrer unterstützten sich gegenseitig, feuerten sich entlang der Strecke an und sammelten viele schöne Erfahrungen.

S. Maurer [Schuljahr 2025/26]

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„Leo, leo“
Bayernfinale des Vorlesewettbewerbs Spanisch in München

Im Schuljahr 2025/26 nahm das JMF Gymnasium erneut am Vorlesewettbewerb des Deutschen Spanischlehrkräfteverbands (DSV) teil, der am 30. April 2026 zum zweiten Mal im Instituto Cervantes in München ausgetragen wurde. Der Wettbewerb richtet sich an Lernende im ersten Spanischlernjahr (8. bzw. 11. Klasse) und versammelt Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Gymnasien in ganz Bayern.

Nach dem schulinternen Vorentscheid durfte die Gewinnerin Alexandra Demian-Molnár aus der Klasse 8f mit ihrer Spanischlehrerin und einer Mitschülerin nach München fahren und dort beim bayernweiten Wettbewerb das JMF Gymnasium vertreten.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten lasen zunächst einen bekannten Text sowie einen spanischen Zungenbrecher vor, bevor im Finale ein völlig unbekannter Text präsentiert werden musste – und das nach nur vier Minuten Vorbereitungszeit.

In der ersten Runde beeindruckte Alexandra die Jury, die überwiegend aus spanischen Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern bestand, mit einer ausgezeichneten spanischen Aussprache und einem mitreißenden Vortrag und schaffte es damit bis ins Finale. Eine hervorragende Leistung nach weniger als einem Jahr Spanischunterricht!

¡Enhorabuena!

R. Giehrl [Schuljahr 2025/26]

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Lateinunterricht an außerschulischen Lernorten

Lateinschüler der Jahrgangsstufen 7 und 10 entdecken die Römer von neuen Seiten

Dass im Lateinunterricht nicht nur mit Buchstaben, Wörtern und Sätzen gearbeitet wird, ist längst gängige Unterrichtspraxis. Tagtäglich sind die Lateinlehrkräfte bemüht, Farbe und Vielfalt besonders im Bereich kulturelles Wissen über die Antike in ihren Unterricht einzubeziehen. Als ganz besonders lebendig durften die Lateinschülerinnen und -schüler der Jahrgangsstufen 7 und 10 die antike Denk- und Lebensweise bei zwei Exkursionen erfahren.

10.-Klässler erkunden Glyptothek und Abgusssammlung in München

Am 14. April fuhren die Lateingruppen der 10. Jahrgangsstufe nach München, um dort die Glyptothek und das Museum für Abgüsse antiker Bildwerke zu erkunden. Die Führung in der Glyptothek beschäftigte sich mit Porträts antiker Persönlichkeiten. Die Jugendlichen erfuhren dabei, dass bereits in der Antike Bildnisse bei Weitem nicht reales Aussehen abbilden mussten. Viel mehr ließen sich Schriftsteller und Politiker so in Stein meißeln, wie sie sich gefielen und wie sie gesehen werden wollten. Die Schüler wurden dabei eingeladen, jede einzelne Falte und Haarsträhne zu interpretieren, um am Ende festzustellen, welche Details Weltwissen und Weisheit, welche jugendliche Dynamik und Aufbruchsstimmung oder welche schlicht die Zugehörigkeit zu einer bestimmten berühmten Familie symbolisieren wollen. Manipulation durch bewusste bildliche Darstellung ist also nicht erst in Zeiten der Bilderschaffung mithilfe künstlicher Intelligenz beliebt, so das Fazit, das zugleich den Aufruf mit sich brachte, Bilder grundsätzlich mit einem kritischen Blick zu betrachten.

Ebenso unter den Titel „politische Bildung“ darf die Führung im Museum für Abgüsse antiker Bildwerke gestellt werden. In diesem Museum sind Gipsabgüsse berühmter Statuen und Reliefstrukturen zu bestaunen, deren Originale weltweit über die verschiedensten Museen verteilt sind. Für die Schülerinnen und Schüler standen Darstellungen von Kaiser Augustus im Fokus, im Besonderen des berühmten Augustus von Primaporta. Mit einigen Hilfestellungen gelang es den Jugendlichen herauszuarbeiten, wie Augustus, der erste Kaiser Roms, sein Volk nicht zuletzt durch Bilder so beeinflusste, dass die neue, monarchisch organisierte Staatsform des Prinzipats vom Volk kaum noch hinterfragt wurde: Mutter Erde mit einem reichlich gefüllten Füllhorn und wohlgenährten Kindern lässt Wohlstand erahnen und illustriert das von Augustus ausgerufene „goldene Zeitalter“. Die Abbildung verschiedener Gottheiten, besonders des Himmels- und Sonnengottes mit ihrer Anhängerschaft, will zeigen, dass Augustus von den Göttern begünstigt ist. Die geschichtlich kaum relevante Szene der friedlichen Rückgabe eines verlorenen Feldzeichens durch die Parther an die Römer als zentrales Element wird auf dem Brustpanzer des Augustus von Primaporta propagandistisch ausgeschlachtet und soll verdeutlichen, dass Augustus derjenige ist, der Rom den Frieden bringt. Manch einer hatte am Ende der Führung das nicht unnachvollziehbare Gefühl, dass sich die Geschichte in unseren Tagen in mancher Hinsicht zu wiederholen scheint.

7.-Klässler rudern mit einem Römerschiff

Die Praktiken des römischen Militärs am nassen Limes durften die Lateinschülerinnen und -schüler der 7. Jahrgangsstufe am 5. Mai bei einer Fahrt mit der sog. „Navis lusoria“ selbst ausprobieren. Das Institut für Alte Geschichte der Universität Regensburg hat vor Jahren ein römisches Erkundungsschiff originalgetreu nachgebaut, das in den Sommermonaten in Mariaort liegt. Schnell wurde klar, dass das Rudern auf so einem Schiff gar nicht einfach ist und den Ruderern viel an Kraft, Konzentration und Disziplin abverlangt. Die langen Holzruder sind schwer, es muss im Takt gerudert werden, um das Ruder nicht mit dem des Vorder- oder Hintermannes zu verkeilen, und der Muskelkater in den Oberarmen ist am Ende der Fahrt garantiert. Die Kinder durften ausprobieren, wie man auf Kommando rudert, um besonders schnell zu werden, und dass es bei einer Schleichfahrt gilt, gut auf die anderen Rücksicht zu nehmen, um ohne Tonsignale die Ruder im Takt zu bewegen. Die ca. einstündige Erkundungsfahrt führte einige hundert Meter Naab aufwärts ins „Germanenland“. Am Ende durften sich die drei Gruppen auf einer kurzen Sprintstrecke miteinander messen.

Als zweiter Programmpunkt zeigten Mitarbeitende des Instituts für Alte Geschichte den neugierigen Schülerinnen und Schülern, wie ein römischer Legionär typischerweise ausgerüstet war. Um das Gewicht von Rüstung und Waffen zu verdeutlichen, durften einige Schüler die Gegenstände anprobieren. Am Ende waren nach den eindrucksvollen Erfahrungen des Ausflugs alle recht dankbar, nicht als römischer Soldat die Grenze zu den Germanen sichern zu müssen, sondern friedlich mit dem Bus wieder nach Burglengenfeld fahren zu dürfen.

S. Paul [Schuljahr 2025/26]

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