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Programm zum Sommerfest am JMFG

Herzlich willkommen!

auf der Homepage des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld.

Wenn Sie zum ersten Mal hier sind oder etwas Bestimmtes suchen, können Sie auch die Suchfunktion oben rechs nutzen.

Ein Klick auf das Bild rechts führt Sie zum JMF-Schulfilm.

 

Überblick über die aktuellen Mitteilungen:

  • Wissenschaftsmesse 2025/26 am JMF (mehr...)
  • Zeitgeschichte zum Anfassen: Zeitzeugengespräch zur WAA Wackersdorf (mehr...)
  • Vorlesen, Vokabeln, Volltreffer! Jonas Kleinfeld belegt herausragenden 1. Platz beim Vorlesewettbewerb Französisch (mehr...)
  • Kinderbuchveröffentlichung „Jetzt wird`s wild – Tierische Abenteuergeschichten aus dem Wildpark Höllohe“ (mehr...)
  • Löwenstark im Schulalltag – Peer Scouts bilden sich für ein starkes Miteinander fort (mehr...)
  • Geschafft! Ein Rekord-Jahrgang verlässt mit Stil das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium (mehr...)
  • International anerkanntes Sprachzertifikat für JMF-Schülerinnen (mehr...)
  • Sommerkonzert begeistert mit musikalischer Vielfalt (mehr...)
  • Jungforscherinnen des JMF erneut ausgezeichnet (mehr...)
  • Zwischen Sprechblasen und Sprachgefühl: die Kunst der Entscheidung - Comicwettbewerb „La vie en BD“ (mehr...)


Wissenschaftsmesse 2025/26 am JMF

Essbare Strohhalme, eine Creme gegen Sonnenbrand und Mückenstiche oder die Gewinnung von Trinkwasser aus Salzwasser durch Gefrieren – was nach Forschungslabor klingt, entstand in den vergangenen Monaten am Johann-Michael-Fischer-Gymnasium. Bei der inzwischen 8. Wissenschaftsmesse präsentierten 51 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9b die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten, an denen sie ein ganzes Schuljahr lang geforscht hatten.

An insgesamt 14 Messeständen stellten die Jugendlichen ihre Arbeiten zu erneuerbaren Energien, nachhaltigen Materialien, Stromerzeugung mit Obst und Gemüse, Pflanzenforschung sowie weiteren naturwissenschaftlichen Themen vor. Dabei wurde deutlich, mit wie viel Kreativität, wissenschaftlicher Neugier und Ausdauer sie ihre Projekte entwickelt hatten.

Bereits am Vormittag nutzten die Schülerinnen und Schüler der gesamten Schulfamilie die Gelegenheit, die Messestände zu besuchen und mit den jungen Forschenden ins Gespräch zu kommen. Am Abend öffnete die Wissenschaftsmesse dann ihre Türen für Eltern, Verwandte und Freunde.

Den gelungenen Auftakt der Abendveranstaltung gestaltete StD Ralph Conrad aus dem Schulleitungsteam. Mit einer humorvollen Begrüßung stimmte er die Gäste auf einen abwechslungsreichen Abend ein und würdigte das Engagement der Jugendlichen. Für das leibliche Wohl sorgten die Eltern der beiden 9. Klassen mit einem liebevoll zusammengestellten Buffet, das zum Verweilen und Austausch einlud.

Die Präsentationen der Jungforscherinnen und Jungforscher zeigten eindrucksvoll, wie die Schülerinnen und Schüler eigene Fragestellungen entwickelten, Versuche planten, Ergebnisse auswerteten und ihre Erkenntnisse verständlich vermittelten. Viele Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt von der fachlichen Qualität der Projekte sowie vom selbstbewussten und souveränen Auftreten der jungen Forschenden.

Die Jury, bestehend aus den Naturwissenschaftslehrkräften Thomas Dengler, Clemens Schöps und Benedikt Meier, hatte angesichts der Vielzahl überzeugender Arbeiten keine leichte Aufgabe. Schließlich kürte sie die Siegerprojekte der diesjährigen Wissenschaftsmesse.

Den 1. Preis gewann das Projekt „Herstellung essbarer Strohhalme“ von Nina Stangl, Anna Haderer, Sofia Ross und Sarah Siegl (9a), die eine nachhaltige Alternative zu Papier- und Plastikstrohhalmen entwickelten. Den 2. Preis erhielten Lea Egger, Elina Bauer, Alicia Guggenberger und Emma Straub (9a) für ihre Untersuchung zur Wirkung effektiver Mikroorganismen (eM) als umweltfreundliches Reinigungsmittel. Über den 3. Preis freuten sich Simon Erras, Anton Ferstl, Theodor Lorenz und Lambert Sigl (9b) mit ihrer Idee einer umweltfreundlichen Creme, die gleichzeitig vor Sonnenbrand und Mückenstichen schützen soll.

Den Zuschauerpreis sicherten sich Maximilian Schicker, Fabian Janke und Vitus Altmann (9b) mit ihrem Projekt „Wasserentsalzung durch Gefrieren“. Besonders anschaulich vermittelten sie ihr Thema mithilfe von Wassereis – eine willkommene Abkühlung an dem warmen Veranstaltungstag, die bei den Besucherinnen und Besuchern großen Anklang fand.

Auch wenn am Ende nur vier Projekte ausgezeichnet wurden, war die Wissenschaftsmesse ein voller Erfolg für alle 51 Schülerinnen und Schüler. Mit Kreativität, Teamgeist und großem Engagement entstanden beeindruckende Arbeiten, die eindrucksvoll zeigten, wie lebendig und praxisnah naturwissenschaftliches Arbeiten an der Schule sein kann.

T. Beck [Schuljahr 2025/26]

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Zeitgeschichte zum Anfassen: Zeitzeugengespräch zur WAA Wackersdorf

Wie wird Geschichte lebendig? Am besten dann, wenn Menschen berichten, die sie selbst erlebt und mitgestaltet haben. Diese Erfahrung machten die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des sozialwissenschaftlichen Zweigs des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums im Rahmen ihres Projekts zur Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) Wackersdorf.


Mit der Original-„Doppel-Live-LP“ des 5. Anti-WAAhnsinns-Festivals, das genau vor 40 Jahren am 26. und 27. Juli 1986 in Burglengenfeld stattgefunden hatte, brachte Oskar Duschinger ein besonderes Stück Zeitgeschichte mit. Gemeinsam mit Wolfgang Nowak, Schülerinnen und Schülern des JMF-Gymnasiums wurde die Geschichte der WAA Wackersdorf lebendig.

Ursprünglich sollte der ehemalige Landrat Hans Schuierer, eine der prägenden Persönlichkeiten des Widerstands gegen die WAA, von seinen Erfahrungen berichten. Aufgrund einer kurzfristigen Absage konnte der Termin jedoch nicht stattfinden. Mit Wolfgang Nowak fand sich jedoch ein ebenso hochkarätiger Ersatz. Als Mitbegründer der Bürgerinitiative Schwandorf gilt er aufgrund seiner jahrzehntelangen Sammeltätigkeit als das „Gedächtnis der WAA“. Zahlreiche Dokumente, Plakate und Zeitzeugnisse aus seinem Archiv bilden heute unter anderem eine wichtige Grundlage für die Arbeit des Hauses der Bayerischen Geschichte.

Ergänzt wurde das Zeitzeugengespräch durch Oskar Duschinger, den Biografen Hans Schuierers. Bereits 1986 veröffentlichte er mit „Unbestechlich. Hans Schuierer. Ein Leben für den Bürger und gegen die WAA“ die erste Biografie des Altlandrats. Mit „Hans Schuierer. Symbolfigur des friedlichen Widerstandes gegen die WAA“ legte er 2018 eine umfassend überarbeitete Darstellung seines Wirkens vor.

Das Gespräch fand zu einem besonders geschichtsträchtigen Zeitpunkt statt: Vor 40 Jahren erschütterte die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl Europa und prägte die gesellschaftliche Debatte um die Kernenergie nachhaltig. Gleichzeitig erreichte der Protest gegen die WAA Wackersdorf seinen Höhepunkt. In diese Zeit fiel auch das legendäre Anti-WAAhnsinns-Festival, das am 26. und 27. Juli 1986 in Burglengenfeld stattfand und mit Künstlern wie Wolfgang Ambros, BAP, Biermösl Blosn, Herbert Grönemeyer, Haindling, Udo Lindenberg sowie den damals noch nahezu unbekannten Toten Hosen zu einem eindrucksvollen Symbol des friedlichen Widerstands wurde.

Ein besonderes Highlight hatte Oskar Duschinger im Gepäck: die originale „Doppel-Live-LP“ des Festivals. Sie machte die Atmosphäre jener Tage für die Schülerinnen und Schüler auf anschauliche Weise erlebbar und schlug eine Brücke zwischen Musik-, Regional- und Zeitgeschichte.


Zeitgeschichte auf Vinyl: Die Original-„Doppel-Live-LP“ des 5. Anti-WAAhnsinns-Festivals (1986) mit Fotocollage im Innencover.

Die authentischen Berichte von Wolfgang Nowak und Oskar Duschinger eröffneten den Jugendlichen spannende Einblicke in ein Kapitel der bayerischen Geschichte, das ihre Heimat bis heute prägt. Das Zeitzeugengespräch zeigte eindrucksvoll, dass Geschichte weit mehr ist als Jahreszahlen und Lehrbuchtexte – sie lebt von den Erinnerungen der Menschen, die sie selbst erlebt haben.

S. Schmidmeier [Schuljahr 2025/26]

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Vorlesen, Vokabeln, Volltreffer!
Jonas Kleinfeld belegt herausragenden 1. Platz beim Vorlesewettbewerb Französisch


(von links) Celina Vlcek, Frau Zitzler, Bela Stüwe, Sarah Huber, Daniel Lichtinger, Herr Schwab, Luca Schießl, Jonas Kleinfeld [Foto: S. Gnahn]

Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb Französisch der 6. Klassen zeigten die Schülerinnen und Schüler des ersten Lernjahres beeindruckende Leistungen. Mit viel Engagement, Mut und sprachlichem Können stellten sie ihr Talent unter Beweis.

Zunächst präsentierten die Teilnehmenden einen bekannten Text aus dem Schulbuch. Anschließend mussten sie ihr Können an einem unbekannten französischen Text zeigen. Diese Herausforderung meisterten alle Vorleserinnen und Vorleser mit großer Souveränität und beeindruckten dabei ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ebenso wie die Jury bestehend aus Frau Grobbel, Frau Lang, Frau Würdinger-Lautenschlager und Frau Zeitouni.

Den hervorragenden 1. Platz sicherte sich Jonas Kleinfeld (6d). Auf den Plätzen zwei und drei folgten Luca Schießl (6a) und Daniel Lichtinger (6b). Einen gemeinsamen, beachtlichen 4. Platz erreichten Sarah Huber (6c), Bela Stüwe (6b) und Celina Vlcek (6e).

Für ihre Leistungen wurden alle Teilnehmenden mit einer Urkunde, einem Buchpreis sowie einer besonderen Überraschung aus Paris belohnt. In diesem Zusammenhang gilt dem Elternbeirat ein herzlicher Dank für die großzügige finanzielle Unterstützung.

Besonders beeindruckt zeigte sich der Schulleiter Herr Schwab von der Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler. Er betonte zudem, wie viel Mut dazugehört, vor einer Jury in einer Fremdsprache vorzulesen. Sein Dank galt auch Frau Zitzler, die den Wettbewerb mit großer Begeisterung organisiert hatte.

Insgesamt war der Vorlesewettbewerb eine rundum gelungene Veranstaltung, die den Einsatz, den Fleiß und das Engagement aller Beteiligten in besonderer Weise würdigte und die Freude am Erlernen der französischen Sprache eindrucksvoll sichtbar machte.

E. Zitzler [Schuljahr 2025/26]

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Kinderbuchveröffentlichung „Jetzt wird`s wild – Tierische Abenteuergeschichten aus dem Wildpark Höllohe“

Über ein Jahr lang arbeiteten 22 kreative Elftklässler des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums im Rahmen eines Projektseminars unter der Leitung von Petra Lehner mit viel Herzblut an dem Kinderbuch „Jetzt wird’s wild – Tierische Abenteuergeschichten aus dem Wildpark Höllohe“. Die Hauptfiguren des 128 Seiten starken Buches sind die Tiere der Höllohe, die in 19 Kurzgeschichten zahlreiche Abenteuer im Wildpark erleben. Im Anschluss an jede Geschichte erklärt der Höllohe-Fuchs „Hölli“ außerdem spannende biologische Fakten zu den jeweiligen Protagonisten. Das Schülerteam des Gymnasiums hat die Geschichten nicht nur selbst geschrieben, die Informationen zu den Tierarten recherchiert und beides in kindgerechter Sprache aufbereitet, sondern die Abenteuergeschichten mit Unterstützung der Kinderbuchillustratorin Tamara Hoyer auch eigenständig illustriert.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde das Buch, das im Battenberg-Bayerland-Verlag erschienen ist, nun offiziell im liebevoll dekorierten „Wedahaisl“ des Wildparks Höllohe der Öffentlichkeit vorgestellt. Schüler Robert Michl eröffnete und umrahmte die Buchpräsentation musikalisch und zauberte dem Publikum mit bekannten Kinderliedern, die er auf der E-Gitarre spielte, ein Lächeln ins Gesicht. Die Schülerinnen Laura Pohl und Johanna Kirschenhofer führten souverän durch die Veranstaltung. Gleich zu Beginn begrüßten sie zahlreiche Gäste des öffentlichen Lebens, Partner und Unterstützer des Projektseminars sowie die Kinder des Teublitzer AWO-Kindergartens „Rappelkiste“, die eigens zur Buchpräsentation gewandert waren, um live dabei zu sein, als die ersten Geschichten aus dem Kinderbuch vorgelesen wurden.

Die beiden Schülerinnen schilderten den Entstehungsprozess des Buches und zeigten auf, wie viel Arbeit und Herzblut in dem gemeinsamen Projekt stecken. „Wir hoffen, vielen Kindern mit unseren zauberhaften Geschichten eine Freude zu bereiten, und wünschen uns, dass jedes Kind mindestens eine Lieblingsgeschichte findet!“, fassten die beiden Elftklässlerinnen die Grundidee des Kinderbuches zusammen, bevor sie das Wort – beziehungsweise das Kinderbuch – an Landrat Thomas Ebeling übergaben. Dieser las den Anwesenden Wissenswertes über die Mufflons der Höllohe vor. Anschließend trugen Marcel Bajrami, Zoe Schmid, Melissa Fischer und Vincent Hahn stellvertretend für das gesamte junge Autorenteam die erste Geschichte „Das Mufflon Milo und die neue Freundin“ vor, in der die besondere Freundschaft des dunklen Mufflons Milo mit dem weißen Schaf Lotte erzählt wird.

Bevor die Kindergartenkinder den Gehegen des Wildparks einen Besuch abstatteten, um dort jeweils die passende Geschichte vorgelesen zu bekommen, konnten sich die zahlreichen Gäste noch am üppigen Buffet stärken, das von den Schülerinnen und Schülern des Projektseminars vollständig in Eigenregie vorbereitet worden war. Neben Frucht- und Käsespießen, kreativen Obsttellern, Blätterteigschnecken und vielen weiteren Leckereien gab es unter anderem sogar Muffins mit dem essbaren „Hölli“.

Das Kinderbuch „Jetzt wird’s wild – Tierische Abenteuergeschichten aus dem Wildpark Höllohe“ ist im Battenberg-Bayerland-Verlag erschienen und beim Verlag, am Kiosk des Wildparks Höllohe sowie im Buchhandel und online zum Preis von 17,90 Euro erhältlich.

P. Lehner [Schuljahr 2025/26]

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Löwenstark im Schulalltag – Peer Scouts bilden sich für ein starkes Miteinander fort

„Stark für mich! Stark für dich!“ – Unter diesem Motto fand am Samstag, den 27. Juni, am JMF-Gymnasium eine Fortbildung für unsere Peer Scouts statt. Die kostenfreie Schulung widmete sich den Themen Gewalt- und Mobbingprävention, Resilienzförderung sowie der Stärkung der psychischen Widerstandskraft.

Trotz hochsommerlicher Temperaturen nahmen 12 Peer Scouts gemeinsam mit Schulsozialpädagogin Monika Schmid, und den Lehrkräften StR Agnieszka Hübner und StR Robert Obermeier (Verbindungslehrer) an der Fortbildung teil und investierten freiwillig einen Teil ihres Wochenendes in ihre Ausbildung.

Das von Schulsozialpädagogin Monika Schmid vor zwei Jahren ins Leben gerufene Peer-to-Peer-Projekt zählt mittlerweile rund 20 engagierte Schülerinnen und Schüler, die sich als Pausenbuddies, Konfliktlotsen, Peer Scouts und seit diesem Schuljahr auch als Theatertutoren für ein respektvolles und unterstützendes Miteinander einsetzen. Ein wichtiger Bestandteil des Präventionsprojekts sind regelmäßige Fortbildungen, die die Jugendlichen in ihrer verantwortungsvollen Rolle stärken.

Als Referentin konnte Juliana Dotzler von der Elternschmiede Weiden gewonnen werden. Die Heilpraktikerin für Psychotherapie sowie zertifizierte Selbstbehauptungs- und Resilienztrainerin gestaltete unter dem Motto „Ein Team – eine Vision“ einen abwechslungsreichen Workshop mit vielen praktischen Übungen.

Dabei lernten die Jugendlichen, ihre eigenen Stärken zu erkennen, selbstbewusst Grenzen zu setzen und souverän mit Konflikten, Stress, Beleidigungen und Ausgrenzung umzugehen. Gleichzeitig stärkten sie ihre Resilienz, trainierten eine wertschätzende Kommunikation und entwickelten konkrete Strategien, um ihre Mitschülerinnen und Mitschüler künftig noch sicherer begleiten und unterstützen zu können.

Die Fortbildung war zugleich ein Zeichen der Wertschätzung für das freiwillige Engagement der Peer Scouts. Mit ihrem Einsatz übernehmen sie Verantwortung füreinander und leisten einen wertvollen Beitrag zu einem positiven Schulklima am JMF-Gymnasium. Denn ein starkes Miteinander entsteht dort, wo junge Menschen füreinander einstehen – ganz nach ihrem Motto: „Stark für mich! Stark für dich!“

Monika Schmid (Schulsozialpädagogin) [Schuljahr 2025/26]

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Geschafft! Ein Rekord-Jahrgang verlässt mit Stil das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium

Es war eine Abiturfeier, die allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Denn das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium verabschiedete am Freitag nicht nur die ersten 83 Abiturientinnen und Abiturienten des neuen neunjährigen Gymnasiums, sondern auch den Jahrgang mit dem bislang besten Gesamtergebnis der Schulgeschichte. Mit einem Notendurchschnitt von 2,07 liegt er zudem unter dem diesjährigen bayernweiten Schnitt von 2,13.

Und so herrschte nicht nur vor der Turnhalle eitel Sonnenschein, sondern auch bei der stilvollen Zeugnisverleihung im Inneren, die von der Big Band der Schule musikalisch umrahmt wurde. Eröffnet wurde die Feier von Andreas Deml, dem zuständigen Oberstufenkoordinator. Er begrüßte zahlreiche Gäste des öffentlichen Lebens, Partner des Gymnasiums sowie Vertreter benachbarter Schulen und verwies eingangs darauf, dass alle zur Prüfung angetretenen Schülerinnen und Schüler die „Mission Abitur“ erfolgreich abgeschlossen hätten.

Wertschätzende Worte und gute Wünsche für die Zukunft überbrachten außerdem der stellvertretende Landrat Peter Wein, der Staatssekretär im bayerischen Wirtschaftsministerium Tobias Gotthardt, der Vorsitzende des Fördervereins des JMF-Gymnasiums Fabian Biersack sowie Burglengenfelds Bürgermeister Martin Antretter, der zugleich als Vorsitzender des Elternbeirats dem Abiturjahrgang gratulierte.

In ihrer Abiturrede blickten Katharina Schindler und Leonhard Wagner auf die gemeinsame Schulzeit am JMF-Gymnasium zurück. Mit berechtigtem Stolz erinnerten sie daran, dass der Jahrgang nicht nur die herausfordernden Corona-Jahre gemeistert, sondern auch das neue Abitur im neunjährigen Gymnasium erfolgreich bewältigt habe. Dieses sei anfangs durchaus mit Unsicherheiten und offenen Fragen verbunden gewesen. „Da fühlten wir uns manchmal wie Versuchskaninchen“, erklärten die beiden. Gleichzeitig dankten sie ihren Eltern und Lehrkräften und hoben den starken Zusammenhalt innerhalb des Jahrgangs hervor.

Am Ende sprechen jedoch die Zahlen für sich und Schulleiter Christian Schwab konnte seinen ersten Abiturjahrgang mit großer Zuversicht in eine Zukunft „außerhalb des Schonraums Schule“ verabschieden. Diese werde auch von der Frage geprägt sein, wie sich Wahrheit und Täuschung angesichts der Informations- und Meinungsflut des digitalen Zeitalters voneinander unterscheiden lassen. „Wer, wenn nicht ihr, sollte dafür das notwendige Rüstzeug erhalten haben?“, fragte Schwab.

Den Höhepunkt der Feier bildete schließlich die Verleihung der Zeugnisse sowie zahlreicher Sonderpreise. Elf Abiturientinnen und Abiturienten erhielten die Johann-Michael-Fischer-Medaille in Bronze für einen Abiturschnitt zwischen 1,5 und 1,3. Viermal wurde die Medaille in Silber für einen Schnitt von 1,2 oder 1,1 verliehen. Fünf Schülerinnen und Schüler wurden mit der Goldmedaille für den Traumschnitt von 1,0 ausgezeichnet.

Die höchste Punktzahl innerhalb der Spitzengruppe erreichte Katharina Schindler. Sie wurde gemeinsam mit Franz Xaver Bauer außerdem mit der Johann-Michael-Fischer-Medaille in Messing geehrt. Diese besondere Auszeichnung wird für herausragendes Engagement für die Schulgemeinschaft verliehen. Über die Preisträger entschied der Abiturjahrgang in geheimer Wahl.

C. Schwab [Schuljahr 2025/26]

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International anerkanntes Sprachzertifikat für JMF-Schülerinnen

Acht Schülerinnen der 12. und 13. Jahrgangsstufe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums haben erfolgreich das „Certificate in Advanced English“ (CAE) der Universität Cambridge erworben. Die überaus anspruchsvolle Prüfung, welche die Bereiche Leseverstehen, Schreiben, Hörverstehen, Sprachgebrauch sowie eine mündliche Prüfung umfasst, legten die Schülerinnen in einem offiziellen Prüfungszentrum ab und mussten dabei ihre Sprachkompetenz in vielfältigen praxisnahen Aufgaben unter Beweis stellen. Das CAE bescheinigt Englischkenntnisse auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens und genießt weltweit hohe Anerkennung. Das Zertifikat wird von zahlreichen Universitäten, Hochschulen und Unternehmen als Nachweis fortgeschrittener Englischkenntnisse akzeptiert und eröffnet vielfältige Möglichkeiten für Studium und Beruf im In- und Ausland. Schulleiter OStD Christian Schwab und Fachschaftleiterin OStRin Sandra Binder gratulieren den Schülerinnen herzlich zu diesem besonderen Erfolg.

S. Binder [Schuljahr 2025/26]

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Sommerkonzert begeistert mit musikalischer Vielfalt

Am vergangenen Mittwoch fand das traditionelle Sommerkonzert des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums statt. Die verschiedenen Ensembles der Schule präsentierten ein abwechslungsreiches Programm mit klassischen Werken, Filmmusik sowie bekannten Titeln aus Rock, Pop und Jazz.

Den Konzertabend eröffnete das Klassik-Orchester unter der Leitung von Angelika Doser, unterstützt vom Musikreferendar Tobias Heigl. Mit „Selections from Phantom of the Opera“, Edward Elgars „Chanson de Matin“ und dem Tango-Klassiker „Por Una Cabeza“ begeisterten die jungen Musikerinnen und Musiker das Publikum.

Anschließend zeigten die jüngsten Sängerinnen und Sänger des Unterstufenchors unter der Leitung von Rosmarie Gröger ihr Können. Nach dem besinnlichen „Streets of London“ sorgte der rhythmische Titel „Anytime You Need a Calypso“ für schwungvolle Akzente. Das Panikorchester beeindruckte mit „Egyptian Reggae“ sowie Auszügen aus Edvard Griegs „Peer-Gynt-Suite“.

Einen besonderen musikalischen Höhepunkt stellte die Darbietung des Stücks „Oblivion“ durch das Klassik-Orchester dar. Dabei überzeugte Leon Schindlbeck als herausragender Solist an der Violine. Den Abschluss des ersten Konzertteils bildete der Mittel- und Oberstufenchor mit bekannten Pop-Hits. Markus Piller leitete und begleitete seine Schülerinnen und Schüler einfühlsam am E-Piano. Mit dem bewegenden Lied „10.000 Reasons“ wurde das Publikum schließlich in die Pause verabschiedet.

Den zweiten Teil des kurzweiligen und abwechslungsreichen Konzertabends eröffnete das Instrumentalensemble, das sich aus Streicherinnen, Streichern sowie Bläserinnen und Bläsern der Oberstufe zusammensetzt und von Marianne Zaindl geleitet wird. Mit dem beschwingten italienischen Volkslied „Funiculì, Funiculà“ und „Manhã de Carnaval“ sorgte das Ensemble für einen gelungenen Auftakt.

Im weiteren Verlauf des Abends übernahm die Big Band des Gymnasiums, ebenfalls unter der Leitung von Marianne Zaindl. Mit bekannten Titeln aus Film, Pop und Rock begeisterte sie das Publikum. Johanna Liebl stellte ihr Können auf der Piccoloflöte bei dem ABBA-Hit „Arrival“ eindrucksvoll unter Beweis. Begeisterten Applaus und rhythmisches Mitklatschen ernteten die Musikerinnen und Musiker bei den Melodien aus „Mamma Mia“ sowie den bekannten Filmmusiken von Henry Mancini.

Auch zahlreiche Solistinnen und Solisten überzeugten mit ihren Darbietungen: Kilian Dantl an der Posaune, Sophia Kirschenhofer, Maximilian Richter und Antonia Dantl am Saxophon sowie Emma Leupold an der Flöte zeigten ihr musikalisches Können auf beeindruckende Weise.

Im Rahmen des Konzertabends verabschiedeten die Musiklehrkräfte der Oberstufe die Abiturientinnen und Abiturienten, die die Schule verlassen. Für ihr langjähriges Engagement und ihre aktive Mitwirkung in den Ensembles und im Technikteam der Schule, erhielten sie Urkunden und ein Geschenk.

Bevor das große Finale mit „Let’s get loud“ erklang, das von allen Ensembles gemeinsam aufgeführt wurde, bedankte sich der Schulleiter Christian Schwab bei allen beteiligten Lehrkräften sowie insbesondere bei den Musikerinnen und Musikern für den gelungenen und vielseitigen Konzertabend.

Mit langanhaltendem Applaus würdigte das Publikum die Leistungen aller Mitwirkenden und einen Konzertabend, der einmal mehr die große musikalische Bandbreite des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums eindrucksvoll unter Beweis stellte.

M. Zaindl [Schuljahr 2025/26]

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Jungforscherinnen des JMF erneut ausgezeichnet

Wie schon in der vergangenen Runde konnten sich Sarah Huber und Theresa Schmid, zwei Schülerinnen vom Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld, unter mehr als 1000 Einsendungen beim Wettbewerb „Experimente antworten" durchsetzen. Unter dem Motto „Keine kalten Finger!“ drehte sich diesmal alles um Taschenwärmer und wie das Knicken eines einfachen Metallplättchens warme Hände garantiert, egal bei welcher Temperatur.

Diesem Phänomen gingen die beiden Jungforscherinnen mit Kochtopf, Thermometer und Stoppuhr auf den Grund: Sie bestimmten die Schmelztemperatur des Inhaltsstoffs von Taschenwärmern, zeichneten Temperaturkurven auf und beobachteten, wie eine einzige Impfkristall-Zugabe die unterkühlte Flüssigkeit schlagartig erstarren lässt. Höhepunkt war die Herstellung eigener Wärmespender aus Eisen- und Kohlepulver sowie eines selbst gestalteten Wärmekissens aus Supermarkt-Zutaten – Werbeplakat inklusive. Die Jury honorierte die sauber dokumentierten Versuchsreihen der Schülerinnen erneut mit einer besonderen Auszeichnung, wodurch ein weiterer Schritt in Richtung Qualifikation für den bayernweit ausgeschriebenen Superpreis geschafft ist.

J. Mayer [Schuljahr 2025/26]

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Zwischen Sprechblasen und Sprachgefühl: die Kunst der Entscheidung
Comicwettbewerb „La vie en BD“

In diesem Schuljahr hieß es für unsere Französischlernenden der 7be wieder: Ran an die Stifte! Der bundesweite Schulcomic-Wettbewerb „La vie en BD“ lud dazu ein, die französische Sprache mit künstlerischem Talent zu verknüpfen. Das diesjährige Motto „Ma meilleure décision“ (Meine beste Entscheidung) bot dabei Raum für ganz persönliche, spannende und emotionale Geschichten.

Die Herausforderung bestand darin, eine Geschichte nicht nur sprachlich korrekt, sondern auch visuell packend zu erzählen.

Kreative Highlights unserer Schule

Auch schulintern war die Resonanz beeindruckend. Unsere Fachschaft Französisch sichtete die Kunstwerke, die durch originelle Ideen und eine liebevolle Gestaltung überzeugten. Die Themenwahl unserer Schülerinnen und Schüler war dabei so vielfältig wie das Leben selbst:

Die Geschichten reichten von sportlichen Neuanfängen über die ganz bewusste Entscheidung für Französisch als zweite Fremdsprache bis hin zu rührenden Erzählungen über die Rettung eines kleinen Vogelkükens, das Teil der Familie wurde.

Unter all den tollen Beiträgen stachen drei Arbeiten besonders hervor. Wir gratulieren den schulinternen Preisträgern herzlich zu ihrem Erfolg: Johanna Zangl belegte den 1. Platz gefolgt von Johanna Paul und Anna Greger.

Die ausgestellten Comics stießen am Tag der offenen Tür auf reges Interesse und wurden von zahlreichen Gästen aufmerksam betrachtet.

Ein großes Dankeschön geht an alle Teilnehmenden, die bewiesen haben, dass Französisch weit mehr ist als Vokabeln und Grammatik – es ist ein Mittel, um eigene Welten zu erschaffen. Vive la créativité!

E. Zitzler [Schuljahr 2025/26]

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