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Büchertausch am JMFG

Seit Februar 2022 ist das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Zuhause eines Büchertauschregals. In Gestalt einer roten englischen Telefonzelle steht das Tauschregal in der Aula neben dem Lehrerzimmer und lädt alle Schülerinnen und Schüler zum Stöbern, Schmökern und natürlich Mitnehmen von Büchern ein. Im Gegenzug dazu sollte ein mitgebrachtes Buch eingestellt werden, damit das Regal immer gut gefüllt für andere Leseratten bleibt.


Am Freitag, den 11. Februar, wurde das Regal von Oberstudiendirektor Matthias Schaller und Oberstudienrätin Stefanie Feichtinger, die das Projekt in die Wege leitete, zusammen mit der Klasse 7c eingeweiht. Die Schüler und Schülerinnen der 7c stellten sofort eigene, bereits gelesene Bücher in das Regal und ermöglichten es den Schmökern so, ihrem wenig beachteten Dasein als bereits gelesenes Buch im Keller zu entkommen, um hoffentlich bald ein neues Zuhause zu finden und einen neuen Besitzer zum Lachen, Weinen oder Schmunzeln zu bringen.
Auf diese Weise ermöglicht es das neue Büchertauschregal allen SchülerInnen der 5. bis 12. Jahrgangsstufe nach dem Prinzip „Nimm eins – bring eins“ neue Leseerfahrungen zu machen, ohne dafür Geld ausgeben zu müssen. Außerdem werden natürlich Papier und Geld gespart und somit die Umwelt geschützt.
Im Unterschied zur Schulbücherei gehört das entnommene Buch dann dem Leser.
Wer also ein Buch zu Hause hat, das den Platz im Keller nicht verdient hat, kann die Lektüre in unseren Büchertauschschrank stellen, bevor es von einem anderen Jugendlichen vielleicht ebenso begeistert gelesen wird. Natürlich sind auch englische Bücher herzlich willkommen.

Hier noch ein paar Regeln und Tipps für unser Büchertauschregal:

1. Ordnung muss sein:

Damit jeder schnell ein passendes Buch findet, ist es nötig, dass neue Bücher ordentlich abgestellt werden. Müll. Pausenbrotreste und Getränkeflaschen haben im Regal nichts verloren.

2. Das Büchertauschregal ist kein Entsorgungsplatz:

Stark zerlesene, dreckige oder unvollständige Bücher dürfen nicht abgestellt werden.

3. Das Büchertauschregal muss spannend bleiben:

Deswegen sollten keine Bücher eingestellt werden, die nicht altersgerecht (etwa Bücher der Eltern) oder zu speziell (z.B. Sammlerkataloge) sind.

4. Betreuung:

Sollten Fragen auftreten, z.B. ob ein Buch geeignet ist, steht Frau Feichtinger-Oblinger als Ansprechpartnerin zur Verfügung (Kontakt über den Schulmanager oder im Lehrerzimmer).

5. Neuer Lesestoff:

Damit nicht immer dieselben Bücher im Regal stehen und es langweilig wird, brauchen wir eine regelmäßige Verjüngungskur: Wenn Euch Bücher aus dem Regal sehr gefallen, könnt Ihr diese behalten und dafür ein anderes Buch für unseren Bücherschrank mitbringen. Solltet Ihr keines daheim haben, dürft Ihr Euch trotzdem ein Buch nehmen.

Das Johann-Michael-Fischer Gymnasium hofft, dass das Büchertauschregal viele Bücher an neue, begeisterte Leser vermitteln kann.

S. Feichtinger-Oblinger [Schuljahr 2021/22]


Gymnasiasten übergeben Spende an Kinderheim

Freude bei der Scheckübergabe (v. l.): Verena Schimpe, Wolfgang Chwatal, Willibald Maier (Leiter der Kinderheimstiftung Kallmünz), Chantal Averibou, Stefanie Bruder (Projektleiterin), Christine Fleischhauer (Foto: M. Morgner)

Kurz vor Weihnachten präsentierte eine Schülergruppe des Johann-Michael-Fischer Gymnasiums Burglengenfeld im historischen Rathaussaal ihren Freizeitführer „Wir Kinder aus BUL…“ der Öffentlichkeit. Dieser war im Rahmen eines Projektseminars der Oberstufe im Fach Deutsch unter der Leitung von Stefanie Bruder entstanden. Er gibt Freizeittipps für Familien mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter in und um Burglengenfeld.
Aufgrund der Tatsache, dass es den Schülerinnen und Schülern gelang, Behörden, Betriebe, soziale Einrichtungen und den örtlichen Einzelhandel dazu zu bewegen, dieses Projekt großzügig finanziell zu unterstützen, konnte ihr Freizeitführer, der zunächst nur als einfache Broschüre geplant war, professionell durch den Battenberg Gietl Verlag in Regenstauf realisiert werden und ist nicht nur im örtlichen Buchhandel erhältlich. „Wer den Freizeitführer kauft, unterstützt damit die Kinder- und Altenheimstiftung Kallmünz, dem die Autorenhonorare und das Restbudget gespendet werden“, so das Versprechen der Schüler am Abend der Buchpräsentation.
Nach Beendigung des ersten Schulhalbjahres und des Projektseminars wurde nun also Kassensturz gemacht. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Aufgrund der großzügigen finanziellen Unterstützung der Sponsoren und Rabattierung durch den Battenberg Gietl Verlag konnte das Projektseminar nun dem Leiter des Kinderheims Kallmünz, Willibald Maier, stolz einen Spendenscheck in Höhe von 621,74 Euro überreichen!
Den Schülerinnen und Schülern des P-Seminars war es ein Anliegen, eventuelle Überschüsse Kindern und Jugendlichen zur Verfügung zu stellen, „denen es nicht so gut geht wie uns und die von der Gesellschaft oft gar nicht so wahrgenommen werden“, so Christine Fleischhauer. Die Wahl fiel daher sehr schnell auf das Kallmünzer Kinderheim, in dem Erziehungshilfen in teil- und in vollstationärer Form für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von drei bis 21 Jahren angeboten werden. Derzeit kümmert sich die Einrichtung um 45 Kinder und Jugendliche im Bezugserziehersystem. Den Artikel finden Sie auch auf: https://www.mittelbayerische.de/.

[Schuljahr 2019/20]

 

Schüler schaffen Freizeitführer

Ein Seminar des Burglengenfelder Gymnasiums hat Familien-Aktivitäten gesammelt. Das Buch ist für einen guten Zweck.

Sie haben den Freizeitführer „Wir Kinder aus BUL…“ geschaffen: Schüler des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums mit ihrer Lehrerin Stefanie Bruder (links) und Schulleiterin Dr. Beate Panzer (rechts). (Foto: Jochen Heckl)

„Wir Kinder aus BUL…“ heißt der neue Freizeitführer für Familien in und um Burglengenfeld. Das Besondere daran: Geschrieben haben ihn 14 Schüler der zwölften Jahrgangsstufe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums. Im historischen Rathaussaal haben sie ihr Werk der Öffentlichkeit sowie Sponsoren präsentiert. „Ein Buch über Burglengenfeld ist immer eine gute Sache. Euer Buch aber schließt sogar eine Marktlücke, wie ich finde, zumindest ist mir ein vergleichbares Produkt nicht bekannt“, sagte Bürgermeister Thomas Gesche. Weiterlesen auf: https://www.mittelbayerische.de/.

[Schuljahr 2019/20]