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Überblick über die aktuellen Mitteilungen:
- Streit? Ärger? Missverständnisse? – Wir helfen dir! - Konfliktlotsen am JMF (mehr...)
- SMV-Erinnerungszeichen im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“: „Mut ist, nicht zu schweigen.“ – Die Weiße Rose (mehr...)
- Bericht von der Weimar Fahrt (mehr...)
- Premiere am JMF-Gymnasium: Erste Peer-to-Peer-Scout-Expertin startet ihr erstes Projekt (mehr...)
- Weihnachts-SMV-Tag 2025 – von Schülerinnen und Schülern für die Schulgemeinschaft (mehr...)
- Stimmungsvolles Weihnachtskonzert des JMF-Gymnasiums in der Stadtkirche St. Vitus (mehr...)
- Offene Fragen, klare Worte: MdL Scharf im Austausch mit Burglengenfelder Schülern (mehr...)
- Gemeinsam Verantwortung übernehmen – SMV organisiert Johanniter-Weihnachtstrucker-Aktion 2025/26 (mehr...)
- Wenn Tannenduft durchs Schulhaus zieht – die SMV stimmt auf Weihnachten ein! (mehr...)
- „Wurzeln, die verbinden – unsere Weltkarte der Vielfalt 2025“ (mehr...)
Streit? Ärger? Missverständnisse? – Wir helfen dir! - Konfliktlotsen am JMF
Start ab Februar 2026
Ausgebildete Schülerinnen und Schüler (ab Jgst. 10) unterstützen bei Streit, Ärger und Missverständnissen – freiwillig, neutral, vertraulich.
Geeignet: alltägliche Streitigkeiten, Missverständnisse, kleinere Auseinandersetzungen.
Nicht geeignet: Gewalt, Mobbing, rechtliche/psychologische Fälle → Schulsozialarbeit, Schulberatung, Schulleitung.
Kontakt & Ort:
- Frau Schmid (Teams, Schulmanager, Raum 135)
- direkt an die Konfliktlotsen in Teams
Bitte kurz Name, Klasse, Anliegen (1–2 Sätze) angeben.
Aktuelles Team (Q12): Maria Bachfischer · Lena Michl · Anna Kamchen · Elias Maar · Emilia Hofstetter Weitere Schüler aus Jgst. 10/11 befinden sich in Ausbildung.
Monika Schmid (Schulsozialpädagogin) [Schuljahr 2025/26]

SMV-Erinnerungszeichen im Rahmen von
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“:
„Mut ist, nicht zu schweigen.“ – Die Weiße Rose

Lesen, erinnern, mitmachen: Schülerinnen und Schüler informieren sich über Sophie Scholl und beteiligen sich an der Aktion ‚Wofür braucht es heute Mut?‘. [Fotos/Bildcollage: S. Schmidmeier]
Am 27. Januar 2026, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, setzt das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ein Erinnerungszeichen: Der AK Soziales der SMV gestaltet in der Aula 1 eine kleine Ausstellung in einer Flachvitrine zu Sophie Scholl und der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Sophie Scholl war Studentin und gehörte gemeinsam mit ihrem Bruder Hans und weiteren jungen Menschen zu einer Gruppe, die mit Flugblättern Widerstand gegen Hitler und das NS-Regime leistete. Für diesen Mut bezahlten sie mit ihrem Leben. Sophie Scholl steht bis heute für Zivilcourage und die Haltung, auch unter Gefahr für Menschlichkeit und Gerechtigkeit einzustehen.
Erinnern heißt für uns zugleich, Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen. Deshalb waren alle Schülerinnen und Schüler eingeladen, sich an einer Mitmach-Aktion zu beteiligen: Unter der Frage „Wofür braucht es heute Mut?“ konnten Gedanken ergänzt werden – etwa Mut gegen Mobbing, gegen Rassismus und Ausgrenzung oder um für andere einzustehen. So verbindet das Erinnerungszeichen das Gedenken an die Vergangenheit mit einem klaren Zeichen für unsere Schulgemeinschaft heute: hinsehen, nicht schweigen und Mensch bleiben.
S. Schmidmeier [Schuljahr 2025/26]
Bericht von der Weimar Fahrt
Vom schönen Bayern ins (fast) genauso schöne Weimar ging es für die Q12 in den letzten Schultagen (17.-19.12.) des Jahres 2025. Schnell die Zimmer bezogen, ging es auch schon durch die mit kleinen Weihnachtsmärkten geschmückte Stadt, wobei die weihnachtliche Stimmung dabei als perfekte Abwechslung zum Klausuren-Stress diente und schon Vorfreude auf die Weihnachtsferien kreierte.
Für eine so geschichtsträchtige Stadt ist Weimar aber doch sehr klein, was dem Jahrgang die perfekte Gelegenheit gab, schon bei der Stadtführung die Stationen der 3-tägigen Studienfahrt von außen zu besichtigen: von den Ursprüngen der Weimarer Klassik mit der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek, in welcher so mancher nicht aufhören konnte zu staunen, bis hin zur Moderne mit dem Bauhaus-Museum, welches einem ermöglichte, die gesamte Geschichte einer so einflussreichen Schule zu betrachten.
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Doch wie auch im Deutsch-Unterricht musste sich die Q12 auch im kurzen Exil mit Goethe und Schiller befassen; mit Führungen durch Goethes imposantes Wohnhaus, aber auch durch Schillers wahrhaft schräges Haus* lernte so mancher sonst eher desinteressierte Schüler doch noch etwas über die nach dieser schönen Stadt benannte Literatur-Epoche. Als Abschluss der Fahrt diente dann auch noch der abendliche Theaterbesuch im „Theater im Gewölbe“ mit dem Stück „Gretchen 89ff“ von Lutz Hübner und rundete die von den Deutschlehrkräften begleitete und von Herrn Deml organisierte Schulfahrt stilvoll ab.
B. Eißele, Q12 [Schuljahr 2025/26]
* Das Fundament des Schiller-Hauses hat aufgrund eines Bombeneinschlags im Zweiten Weltkrieg nachgegeben, sodass das Haus nun recht schief steht.
Premiere am JMF-Gymnasium: Erste Peer-to-Peer-Scout-Expertin startet ihr erstes Projekt
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Unsere Schülerin Emilia Hofstetter (Q12) hat als erste am JMF-Gymnasium die komplette Peer-to-Peer-Scout-Ausbildungsreihe erfolgreich abgeschlossen und ist damit zertifizierte Youthworkerin sowie Peer-to-Peer-Scout-Expertin, mit dem Schwerpunkt: Resilienz, Entscheidungsfindung und Stressbewältigung – eine großartige Pionierleistung für unsere Schule! Im vergangenen Schuljahr absolvierte Emilia zunächst die Ausbildung zur Pausenbuddy, bei der sie in den Pausen für ein gutes Miteinander, Bewegung und Spaß sorgte und Mitschüler bei kleinen Alltagsproblemen unterstützte. |
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Das Projekt „Entscheidungschallenge“ für alle 7. Klassen
Mit ihrem selbst konzipierten Workshop „Entscheidungschallenge“ bereitete Emilia in der Woche vor den Weihnachtsferien die Siebtklässler auf die bevorstehende Zweigwahl vor. An drei Tagen erreichte sie 153 Schülerinnen und Schüler in Tandem-Workshops von jeweils zwei Stunden.
Inhalte des Workshops:
- Entscheidungsfindung: Einflussfaktoren, Vorgehensweisen und Methoden – anschaulich erklärt und in Gruppenarbeit auf die eigene Situation übertragen.
- Resilienz: Was macht stark? Emilia vermittelte die wichtigsten Resilienzfaktoren wie Akzeptanz, Optimismus und Lösungsorientierung, führte einen Selbsttest durch und regte zur Selbstreflexion an.
Mit kreativen Methoden, Plakatgestaltung und Austausch schuf Emilia eine motivierende Lernatmosphäre, die Orientierung gab und innere Stärke förderte. Dabei vermittelte sie anschaulich, wie man Entscheidungen bewusst und reflektiert trifft und welche Faktoren dabei entscheidend sind.

Warum Peer-Teaching so wertvoll ist
Peer-Projekte bieten echten Mehrwert: Schüler lernen von jemandem auf Augenhöhe, der kürzlich vor derselben Entscheidung stand und aus eigener aktueller Erfahrung berichtet. Das schafft Vertrauen, macht Inhalte greifbar und motiviert, sich aktiv mit der eigenen Wahl auseinanderzusetzen.
Emilia traf es auf den Punkt: „In vielen Workshops bekommt man nur Informationen und soll sie danach selbst auf die eigene Situation anwenden. In Peer-Projekten erklärt eine Person, die diese Entscheidung schon getroffen hat, wie sie damit umgegangen ist. Dadurch werden Schülerinnen und Schüler aktiv begleitet und haben eine vertrauenswürdige Ansprechperson, die sie wirklich verstehen kann.“
Engagement, das Schule macht
Emilia hat nicht nur ein anspruchsvolles Ausbildungsprogramm gemeistert, sondern auch gezeigt, wie Peer-Arbeit unsere Schulgemeinschaft bereichert. Wir sind stolz auf ihre Leistung und freuen uns auf weitere Projekte unserer Peer-to-Peer-Scouts!
Und wir freuen uns über Verstärkung:
Interessierte Schülerinnen und Schüler sind herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden und Teil unseres Peer-to-Peer-Teams zu werden. Wir fördern jeden, der sich engagieren möchte – denn gemeinsam machen wir Schule stark!
Monika Schmid (Schulsozialpädagogin) [Schuljahr 2025/26]
Weihnachts-SMV-Tag 2025 – von Schülerinnen und Schülern für die Schulgemeinschaft
Am 19. Dezember 2025, dem letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, zeigte sich das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium von seiner kreativsten Seite. Beim neu konzipierten Weihnachts-SMV-Tag, der im Rahmen des Klassensprecherseminars in Ensdorf 2025 entwickelt wurde, stand erstmals das Engagement aller Klassen im Mittelpunkt: Jede Klasse gestaltete einen eigenen Stand oder eine Aktion und trug so maßgeblich zum Gelingen des Tages bei.

[Fotos: A. Schuller]
Zwischen Aula 1 und Aula 2 verwandelte sich das Schulhaus in einen lebendigen Weihnachtsmarkt. Das Angebot war ebenso vielfältig wie ideenreich: Von Pommes, Hotdogs und deftigem Fingerfood über zahlreiche Kuchen- und Plätzchenstände bis hin zu Zuckerwatte, Schokofrüchten, Bruchschokolade, Waffeln und Popcorn blieb kein Wunsch offen. Daneben sorgten zahlreiche Mitmachaktionen wie ein Bobby-Car-Rennen, verschiedene Losbuden, eine Tombola oder die Lego-Verpack-Station für Begeisterung. Kreative Bastelangebote, ein Klassenkino und ein gemütliches Weihnachtscafé rundeten das Programm ab.
Begleitet wurde der Markt durch Musik der Schülerbands (Leitung: Marianne Zaindl) und einer weihnachtlichen Lesung von Eva Wallner. Auch dieses Jahr haben Mitglieder der Schulfamilie mit dem Technikteam unter Federführung von Markus Piller eine Jahresabschluss-Playlist produziert. Wie gewohnt wechseln sich darin Text- und Musikbeiträge ab. In der Beitragsreihe wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen KI in naher Zukunft auf unseren Alltag hat und was diese Entwicklung für unser Menschsein bedeutet. Der Zugang zur Playlist wurde über eine Teelichtkarte (mit QR-Code) gegen eine Spende angeboten. Diese konnte vorbestellt und am Weihnachtsmarkt am JMF-Merch-Stand erworben werden.
Der Weihnachts-SMV-Tag 2025 war ein eindrucksvolles Beispiel gelebter Schulgemeinschaft – eine stimmungsvolle Einstimmung auf Weihnachten und ein Weihnachtsmarkt für den guten Zweck, denn der Erlös geht an Sternstunden e. V.
P. Lehner/ S. Schmidmeier [Schuljahr 2025/26]
Stimmungsvolles Weihnachtskonzert des JMF-Gymnasiums in der Stadtkirche St. Vitus
Ein beeindruckendes musikalisches Erlebnis bot das diesjährige Weihnachtskonzert des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums, das am vergangenen Dienstag erstmals in der Pfarrkirche St. Vitus stattfand. Über 160 Musikerinnen und Musiker gestalteten ein abwechslungsreiches Programm aus klassischen, traditionellen und modernen Werken und sorgten für eine festliche Stimmung in der vollbesetzten Kirche. Unterstützt wurde die besondere Atmosphäre durch stimmungsvolle Lichteffekte des Technikteams.
Kaplan Kanamuri Suresh Babu und der kommissarische Schulleiter Frank Lochbihler begrüßten das Publikum herzlich und bedankten sich für das große Interesse. Den musikalischen Auftakt übernahm das Klassikorchester unter der Leitung von Angelika Doser mit dem Stück „Carillon“ aus der bekannten L’Arlésienne-Suite von Georges Bizet.
Der Unterstufenchor unter der Leitung von Rosmarie Gröger präsentierte anschließend die Lieder „Im Advent, im Advent“ und „Wir haben seinen Stern gesehen“. Dabei traten mehrere der 37 Sängerinnen und Sänger solistisch hervor und überzeugten mit bemerkenswerten Darbietungen. Gemeinsam mit dem Klassikorchester gestalteten der Mittel- und Oberstufenchor unter der Leitung von Markus Piller die Stücke „Memories“ und „Christmas Lullaby“. Spätestens bei der Titelmusik des Filmklassikers Drei Haselnüsse für Aschenbrödel stellte sich beim Publikum eine spürbar weihnachtliche Stimmung ein.

Das Panikorchester, bestehend aus den jüngsten Bläserinnen, Bläsern und Streichern der Schule, beeindruckte mit einem bereits sehr gekonnt vorgetragenen Arrangement des Weihnachtsliedes „Away in a Manger“. Für weitere Höhepunkte sorgte der neu gegründete Lehrerchor unter der Leitung von Markus Piller mit den Stücken „This Little Light of Mine“ und „Mary, Did You Know“. Besonders die Beatbox-Einlagen des Chorleiters verliehen der Darbietung einen modernen und mitreißenden Charakter.
Beim „Einzug der Königin von Saba“ von Georg Friedrich Händel kam auch die Orgel der Stadtkirche zum Einsatz, die von Dominik Schmalhofer souverän gespielt wurde und eine kleine Streicherbesetzung begleitete. Das Instrumentalensemble INE, bestehend aus erfahrenen Streichern und Bläsern der Oberstufe, begeisterte das Publikum anschließend mit Highlights aus dem Film Frozen.

Besonders hervorzuheben sind die solistischen Leistungen von Elias Liebl an der Trompete, Sophia Kirschenhofer am Saxofon und Josefine Bauer an der Flöte im Stück „The Story“, das von der Bigband unter der Leitung von Marianne Zaindl dargeboten wurde. Mit schwungvollen amerikanischen Weihnachtsevergreens wie „Jingle Bell Rock“, „Let It Snow“ und „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“ sorgte die Bigband für beste Stimmung und animierte das Publikum zum kräftigen Mitklatschen.
Den festlichen Abschluss bildete das gemeinsame Schlusslied „Joy to the World“, das von allen beteiligten Ensembles gemeinsam musiziert wurde. Zum Ende des Konzerts bedankte sich Frank Lochbihler bei den verantwortlichen Lehrkräften, dem Technikteam sowie bei Stadtpfarrer Michael Hirmer für die Möglichkeit, das Weihnachtskonzert in der Stadtkirche St. Vitus durchführen zu können, und wünschte allen Anwesenden eine besinnliche Adventszeit sowie ein frohes Weihnachtsfest.
M. Zaindl [Schuljahr 2025/26]
Offene Fragen, klare Worte:
MdL Scharf im Austausch mit Burglengenfelder Schülern
Burglengenfeld – Zwei Tage lang nahm sich MdL Martin Scharf Zeit für einen Besuch am Johann-Michael-Fischer-Gymnasium. Gemeinsam mit der Schulleitung sprach er über zentrale Themen der Schulentwicklung, die Unterrichtsversorgung und strukturelle Herausforderungen. Auch ein ausführlicher Austausch mit Schülerinnen und Schülern stand auf dem Programm. Die Schulleitung bewertete die aktuelle Versorgung mit Lehrkräften am Johann-Michael-Fischer-Gymnasium als solide. Der Unterricht kann vollumfänglich erteilt werden. „Alle Lehrkräfte sind sehr engagiert, wir haben kaum Unterrichtsausfall“, lautete die Rückmeldung.
Kritisch hinterfragt wurde von Seiten der Lehrkräfte wie der Schülerschaft, ob angesichts des Lehrermangels in vierstündigen Fächern nach wie vor vier Schulaufgaben zu schreiben sind. Scharf betonte, wie wichtig praxisnahe und differenzierte Lösungen seien: Statt pauschaler Vorgaben brauche es mehr Flexibilität und Modelle, die den tatsächlichen Bedarf abbilden. Die Rückmeldungen aus den besuchten Schulen nehme er mit nach München, um diese direkt an seine Kollegin, Frau Kultusministerin Anna Stolz weiterzugeben.
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Äußerst positiv fiel im Gespräch mit den Vertretern der Schulfamilie der Blick auf den Schulträger aus. Die geplante Erweiterung des Schulgebäudes sowie die enge Zusammenarbeit mit dem Landkreis wurden als sehr verlässlich beschrieben. Als Mitglied des Kreistags nahm Scharf diese Rückmeldungen auf und unterstrich, wie wichtig moderne und bedarfsgerechte Schulräume für gute Bildung sind. Der Austausch mit Schülerinnen und Schülern bot schließlich Raum für eine breite Palette aktueller Fragen. Im Mittelpunkt standen Zukunftsthemen wie technologische Entwicklungen, die Rolle von Künstlicher Intelligenz und die Frage, wie Bayern wirtschaftlich und gesellschaftlich darauf reagieren sollte. Die Jugendlichen wollten außerdem wissen, ob historische Entwicklungen – etwa die Radikalisierung der NSDAP in den 1920er-Jahren – Parallelen zur Gegenwart aufweisen. Scharf sprach sich klar dafür aus, demokratische Werte konsequent zu verteidigen und frühzeitig gegen extremistische Tendenzen vorzugehen. Von besonderem Interesse war für die Schülerinnen und Schüler die Frage nach einer möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht. Scharf zeigte Verständnis für die Debatte und warb für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr. Auch die Frage eines möglichen AfD-Verbots wurde angesprochen. Scharf erklärte die hohen verfassungsrechtlichen Hürden und plädierte dafür, politisch und argumentativ dagegenzuhalten – mit Faktenwissen, Sachlichkeit und einem klaren demokratischen Kompass. |
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Weitere Themen reichten vom Beflaggungsgesetz über Veränderungen im Stadtbild bis hin zur Frage, wie Migration eine Kommune bereichern kann. Die Schülerinnen und Schüler interessierten sich zudem für die laufenden Haushaltsverhandlungen im Landtag. Scharf machte deutlich, dass es in Bereichen wie Bildung, Sicherheit und Justiz keine Kürzungen geben dürfe. Einsparungen sollten vielmehr bei Bürokratie und Doppelstrukturen ansetzen. Abschließend erläuterte er die Zusammensetzung des Bayerischen Landtags und die Arbeit der verschiedenen Fraktionen.
„Solche Gespräche sind für meine Arbeit im Landtag wertvoll“, sagte Scharf nach dem zweitägigen Besuch. „Sie zeigen, welche Fragen junge Menschen bewegen und wo Politik verständlich, nahbar und diskussionsbereit bleiben muss.“
Daniel Dickert, Abgeordnetenbüro MdL Scharf [Schuljahr 2025/26]
Gemeinsam Verantwortung übernehmen – SMV organisiert Johanniter-Weihnachtstrucker-Aktion 2025/26
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Auch im Schuljahr 2025/26 setzte die SMV des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld ein starkes Zeichen für gelebte Solidarität. Mit großem Engagement beteiligten sich unsere Schülerinnen und Schüler an der Johanniter-Weihnachtstrucker-Aktion und zeigten eindrucksvoll, dass soziales Handeln an unserer Schule einen festen Platz hat. In den Wochen vor Weihnachten wurde geplant, gesammelt, organisiert und schließlich gemeinsam angepackt: Unter der Koordination des SMV-Arbeitskreises „Soziales“ brachten zahlreiche Klassen Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs mit, die sorgfältig zu Hilfspaketen zusammengestellt wurden. Knapp 30 liebevoll gepackte Pakete kamen so zusammen – jedes einzelne gefüllt mit der Bereitschaft zu helfen und an andere zu denken. Die gesammelten Pakete wurden kurz vor den Weihnachtsferien an die Johanniter übergeben und machen sich von dort aus auf den Weg nach Südosteuropa, wo sie pünktlich zu Weihnachten hilfsbedürftige Kinder und Familien erreichen. Die Schulfamilie des JMF-Gymnasiums ist stolz auf dieses Engagement. Die Weihnachtstrucker-Aktion zeigt einmal mehr, wie viel bewegt werden kann, wenn viele kleine Beiträge zusammenkommen – und dass soziales Lernen weit über das Klassenzimmer hinausgeht. P. Lehner/S. Schmidmeier [Schuljahr 2025/26] |
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Wenn Tannenduft durchs Schulhaus zieht – die SMV stimmt auf Weihnachten ein!
Auch im Schuljahr 2025/26 sorgte die SMV des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld wieder für echte Vorweihnachtsstimmung. Den Auftakt machte das traditionelle Christbaumschmücken, das von den Jahrgangsstufensprechern Timothy Harm, Theresa Hürdler und Niklas Bitter gemeinsam mit dem AK Tradition organisiert wurde. Besonders die neuen Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen freuten sich über diese Gelegenheit, aktiv mitzuwirken und das Schulhaus festlich zu gestalten. Für viele war es ein bewusstes Miteinander im Rahmen des Schullebens – mit glitzernden Kugeln, viel Engagement und leuchtenden Augen.
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Fester Bestandteil des Schulkalenders ist außerdem die SMV-Nikolausaktion, die auch heuer wieder zahlreiche lächelnde Gesichter hervorbrachte. Wie jedes Jahr zog der Nikolaus mit seinem Gefolge aus Krampus und einer Engelschar durch die Klassenzimmer. Neben der traditionellen Verteilung von Schoko-Nikoläusen – großzügig unterstützt vom Elternbeirat unter der Federführung von Martin Antretter – wartete wie immer ein besonderes Highlight auf die Schulgemeinschaft: Die Schülerinnen und Schüler hatten im Vorfeld Gedichte über Lehrkräfte verfasst, die der Nikolaus mit augenzwinkerndem Humor vortrug.
So wurden beide Aktionen zu einer besinnlichen und zugleich fröhlichen Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit!
P. Lehner/ S. Schmidmeier [Schuljahr 2025/26]
„Wurzeln, die verbinden – unsere Weltkarte der Vielfalt 2025“
Auch in diesem Schuljahr setzte das JMF-Gymnasium am Tag der Menschenrechte ein starkes Zeichen für Offenheit und Zusammenhalt. Zum zweiten Mal lud der AK Soziales im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ alle Schülerinnen und Schüler mit einer Einwanderungsgeschichte ein, an der Aktion „Vielfalt verbindet – unsere Weltkarte“ teilzunehmen.
Der Anlass bleibt hochaktuell: Weltweit waren im Jahr 2024 rund 120 Millionen Menschen auf der Flucht, und in Deutschland hat etwa ein Viertel der Bevölkerung eine Einwanderungsgeschichte. Diese Realität prägt längst auch unseren Alltag in der Schulfamilie.
In Aula 1 wurde am 10. Dezember deshalb erneut eine große Weltkarte – bestehend aus drei nebeneinander platzierten Tafeln – aufgebaut. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, mit einer roten Pinnnadel die Herkunftsorte ihrer Familien zu markieren. So entstand ein eindrucksvolles Bild vielfältiger Wurzeln und Lebensgeschichten, das zeigt, wie bunt unsere Gemeinschaft ist.
Die Aktion machte sichtbar, was „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am JMF bedeutet: ein respektvoller Umgang miteinander und die Wertschätzung der Geschichten, die uns ausmachen. Vielfalt ist keine Ausnahme – sie ist Teil unseres gemeinsamen Alltags. Und sie verbindet uns.
P. Lehner/S. Schmidmeier [Schuljahr 2025/26]
Impressionen zur Aktion „Vielfalt verbindet – unsere Weltkarte 2025“: Jede Nadel eine Geschichte – gemeinsam zeichnen wir die Weltkarte unserer Schulfamilie. [Fotos: S. Schmidmeier]










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