Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums besichtigten Eurofighter (TaktLwG 74) in Neuburg an der Donau

 

Interessierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld wollten sich aus erster Hand über die Berufsmöglichkeiten bei der Luftwaffe der Bundeswehr informieren. In Absprache mit Herrn Amtmann Miedl (Karrierecenter der BW in Weiden) und den Oberstufenkoordinatoren Blaha und Deml wurde eine Fahrt nach Neuburg an der Donau zum taktischen Luftwaffengeschwader 74 (TaktLwG 74) ermöglicht. Neben der eindrucksvollen Besichtigung des Eurofighters konnten sich einige Schüler am Flugsimulator unter Beweis stellen.

 

 

Foto: Freymann

  1. Schulübergreifendes Begabtenseminar

Bereits zum vierten Mal veranstaltete das Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld ein schulübergreifendes Begabtenseminar mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt. Neben zehn herausragenden Schülern der 10. Jahrgangsstufe des JMF-Gymnasium, begrüßte Schulleiterin OStDin Dr. Beate Panzer auch ausgewählte Schüler des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach, die traditionell jedes Jahr zu dieser besonderen Veranstaltung ans Burglengenfelder Gymnasium kommen. Auch dieses Mal gelang es dem JMF-Gymnasium, für das Seminar hochkarätige Referenten zu gewinnen. Der Vormittag beinhaltete einen Workshop mit dem Thema „Speedreading – Filtern im Sekundentakt“. Die Referentin Lisa Schuhbießer aus Regensburg zeigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie sie ihre individuelle Lesegeschwindigkeit deutlich steigern können, ihr Textverständnis dabei verbessern und darüber hinaus aus Texten wesentliche Inhalte extrahieren können. In praktischen Übungen trainierten die Schüler ihre Augen und wendeten von der Vortragenden erläuterte Strategien und Techniken an. Hilfreiche Hinweise und professionelles Feedback seitens der Trainerin trugen nicht nur zur hohen Motivation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei, sondern führten tatsächlich schnell zu einer deutlichen Verbesserung des individuellen Lesetempos. Im Anschluss an die Mittagspause fand ein naturwissenschaftlicher Vortrag mit dem Titel „Faszination Vogelzug“ statt. Der Referent Prof. Dr. Franz Bairlein gilt als der berühmteste deutsche Vogelforscher und präsentierte in einem lebendigen Vortrag die neuesten internationalen Forschungsergebnisse über das Zugverhalten der Vögel. Im Anschluss diskutierte er mit den Schülern über die naturwissenschaftlichen Methoden der Erkenntnisgewinnung und stellte sich den zahlreichen Fragen zu seinem Forschungsgebiet.

 (Foto: M. Strauß)

  1. Vortrag „Zugvögel im Klimawandel“

Prof. Dr. Franz Bairlein gilt als der berühmteste deutsche Vogelforscher. Vor über 70 interessierten Zuhören in der Aula veranschaulichte er in einem wissenschaftlich fundierten Vortrag, inwiefern der derzeit allgegenwärtige Klimawandel deutliche „Fingerabdrücke“ auch in der heimischen Vogelwelt hinterlässt. Im Zusammenhang mit seinen Forschungsschwerpunkten erläuterte Prof. Dr. Franz Bairlein unter anderem das veränderte Zugverhalten heimischer Vögel und wie sich Zugstrecken, Aufenthaltszeiträume, die Brutbiologie und damit direkt die Überlebenschancen von Zugvögeln durch den Klimawandel verändern. Sie kehren z.B. im Frühjahr früher aus ihren Winterquartieren zurück oder ihre Abzugszeiten im Herbst verändern sich. In Kombination mit einer erhöhten Durchschnittstemperatur in vielen Ländern, einem dadurch veränderten Nahrungsangebot und gleichzeitig immer weniger Regen unter anderem im Mittelmeergebiet ergeben sich dramatische Folgen für Zugvögel. sich die Natur und auch die Tierwelt in Zeiten des Klimawandels drastisch verändern. Zum Schluss diskutierte Prof. Bairlein die Anpassungsfähigkeit der Vogelarten. Diese sei jedoch nur gegeben, wenn viele Individuen der jeweiligen Art sowie unterschiedliche Lebensräume vorhanden sind. Daher müsse Lebensraumschutz die oberste Maxime des Handelns sein.  

               

(Fotos: M. Schaller)

JMF-Schüler mit bayerischem Superpreis ausgezeichnet

Über 4000 Einsendungen gingen beim Landeswettbewerb „Experimente antworten“ im Schuljahr 2018/2019 ein. Viktoria und Simon Köppl vom Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld waren dabei unter den besten 54 Schülern aus ganz Bayern und wurden im Deutschen Museum in München mit dem begehrten „Superpreis“ belohnt.

Für die anspruchsvollen Experimente aus Chemie und Physik, welche Viktoria und Simon komplett selbstständig außerhalb des regulären Unterrichts durchführten, griffen sie auf Alltagschemikalien aus Apotheke, Drogerie und Baumarkt zurück. Sie analysierten Zaubermalstifte und Zaubertinten, züchteten Salzkristalle und bauten einen Polarimeter, um Experimente mit polarisiertem Licht durchführen zu können. In allen drei Wettbewerbsrunden erhielten die Nachwuchsforscher für ihre eingereichten Protokolle jeweils die höchste Auszeichnung sowie einen Sachpreis und überzeugten mit exakten und ausführlichen Versuchsbeschreibungen. Da die beiden Geschwister mit ihren experimentellen Fähigkeiten, ihrer Kreativität und ihrem Durchhaltevermögen zur absoluten Experimentier-Elite Bayerns gehören, wurden sie vom Kultusministerium ins Deutsche Museum eingeladen, um mit weiteren naturwissenschaftlichen Spitzenschülern ausgezeichnet zu werden. Als Lohn für ihre Mühen und die vielen Stunden, die sie im heimischen Labor verbrachten, bekamen sie neben einer Urkunde auch professionelle Laborgeräte überreicht. Auch die Schulleiterin Dr. Beate Panzer freute sich, dass es den beiden Nachwuchsforschern gelungen ist, erstmalig den bayernweiten „Superpreis“ ans JMF-Gymnasium Burglengenfeld zu holen.

 

Jugendliche in den sozialen Medien

Kinder und Jugendliche bewegen sich scheinbar problemlos und selbstverständlich in der digitalen Welt, soziale Netzwerke sind zentrale Elemente ihres täglichen Lebens. Sie sind sich aber der immensen Gefahren, die darin lauern, oft nicht bewusst. Warum es problematisch sein kann, allzu leichtfertig persönliche Daten preiszugeben und Fotos online zu stellen und wie man sich relativ sicher im Netz bewegen kann, zeigte Bruno Lux in seinem Vortrag am 1. Oktober vor Schüler der 5. bis 8. Jahrgangsstufe. Der ehemalige Leiter der Schulberatungsstelle in Niederbayern referierte am Abend auch vor den Eltern. Er betonte, dass das Web 2.0, das Mitmachnetz, viel Positives biete: Unterhaltung, Möglichkeiten zur Selbstdarstellung, Informationen und Vernetzung mit anderen. Doch dieser „grüne Bereich“, wie Lux ihn bezeichnete, werde verlassen, „sobald jemand das Urheberrecht oder das Persönlichkeitsrecht anderer verletzt und sich dadurch strafbar macht“. Bruno Lux informierte dabei nicht nur über aktuell beliebte Apps, Spiele und Programme, sondern illustrierte mithilfe zahlreicher Beispiele, welche straf- und zivilrechtlichen Folgen mögliche Rechtsverletzungen haben. Lux sieht es als unabdingbar an, dass Kinder und Jugendliche in ihrer Medienkompetenz gefördert und so befähigt werden, sich gewinnbringend, souverän und rechtskonform im Internet zu bewegen. Dies gelinge nur, wenn man mit den jungen Leuten immer wieder offen über die digitale Welt spricht, gemeinsam mit ihnen ethische Verhaltensregeln für das Netz aufstellt und deutlich auch die dunklen Seiten thematisiert, beispielsweise das Cyber-Mobbing. Die schnelle Verbreitung von Bildern, Beleidigungen und Drohungen über soziale Netzwerke verleiht dieser Art von Gewalt nämlich eine ungeheure Wucht. Am Ende seiner Vorträge unterstrich der Medienexperte, dass die beste Prävention das vertrauensvolle Verhältnis zwischen den Kindern und Jugendlichen und ihren erwachsenen Bezugspersonen sei.

Die Links zu den  Vorträgen finden Sie hier:

Schüler -> DOWNLOAD

Eltern -> DOWNLOAD

 

 

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